Manila. Keine Entspannung nach den verheerenden Überschwemmungen auf den Philippinen: Der Wetterdienst warnte am Montag vor dem nächsten nahenden Sturmtief. Tropensturm "Kai-Tak" nahm Kurs auf die zentralen und nördlichen Inseln der Philippinen. Er wirbelte über dem Meer mit Sturmböen von bis zu 80 km/h.
Auch die Hauptstadt Manila war erneut gefährdet. Dort und in den umliegenden 16 Provinzen waren vergangene Woche nach schweren Monsunregen mindestens 92 Menschen ums Leben gekommen. Die meisten ertranken, einige erlitten Stromschläge. Mehr als eine halbe Million Menschen mussten aus ihren Häusern fliehen. Mindestens 8.600 Häuser wurden teils schwer beschädigt. Das Büro für Zivilverteidigung schätzte den Gesamtschaden einschließlich der Ernteausfälle auf 616 Millionen Pesos (zwölf Millionen Euro).
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