• vom 29.08.2012, 14:08 Uhr

Chronik

Update: 29.08.2012, 14:10 Uhr
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Rund 40.000 Teilnehmer bei alljährlicher "Tomatina"

Paradeiserschlacht tauchte spanische Stadt Bunol in rote Soße



Die Paradeiserschlacht von Bunol gibt es seit 1945 - der Legende nach geht die Veranstaltung auf einen handgreiflichen Streit um Lebensmittel zwischen Kindern zurück. - APAweb/Alberto Saiz/AP/dapd

Die Paradeiserschlacht von Bunol gibt es seit 1945 - der Legende nach geht die Veranstaltung auf einen handgreiflichen Streit um Lebensmittel zwischen Kindern zurück. APAweb/Alberto Saiz/AP/dapd

Bunol. Zehntausende Spanier und Touristen aus aller Welt haben das ostspanische Bunol bei Valencia wieder einmal in ein Meer aus Paradeisersoße verwandelt. Bei der alljährlichen Tomatenschlacht bewarfen sich am Mittwoch mehr als 40.000 Menschen auf der zentralen Plaza Mayor gegenseitig mit den roten Früchten.

  
Viele Teilnehmer hatten sich die Hemden ausgezogen und die Augen zum Schutz vor dem brennenden Saft hinter Schwimmbrillen versteckt. Rund um den überfüllten Platz belagerten Zuschauer die Balkone, einige beteiligten sich von oben an der "Tomatina".

  
Wegen der vielen Teilnehmer hatten es die fünf mit Paradeisern bepackten Lastwagen zunächst schwer, durch die Menge zu kommen. Doch kaum hatten sie ihre Fracht abgeladen, flossen Unmengen an roter Soße über den Platz und die umliegenden Straßen. "Ich kann nicht schnell genug werfen", sagte der Teilnehmer Angel, während er eine zerquetschte Paradieser warf. "Es ist Wahnsinn. Das ist mein drittes Jahr." Die Werfer sind angehalten, ihre Munition vor dem Wurf zu zerquetschen, um Schmerzen zu vermeiden.

  
Alkohol, Tomaten und gute Stimmung
Wie in jedem Jahr war die "Tomatina" für zahlreiche Teilnehmer Anlass, ausgiebig Alkohol zu trinken. Viele schmückten sich mit Accessoires; ein japanischer Tourist trug einen tomatenförmigen Helm, sein Freund einen mit Paradeisern dekorierten Schal.

  
Die Paradeiserschlacht von Bunol gibt es seit 1945 - der Legende nach geht die Veranstaltung auf einen handgreiflichen Streit um Lebensmittel zwischen Kindern zurück. Inzwischen lockt die "Tomatina" Touristen aus Ländern wie Südkorea, Australien oder Indien in die 10.000-Einwohner-Stadt. Diese rechnet nach eigenen Angaben mit zusätzlichen Einnahmen für die örtliche Wirtschaft in Höhe von 300.000 Euro.




Schlagwörter

Bunol, Tomatina

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-29 14:09:48
Letzte Änderung am 2012-08-29 14:10:45


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