• vom 13.09.2012, 22:56 Uhr

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Täglich sterben 19.000 Kinder



  • Rückgang der Kindersterblichkeit laut UNO-Bericht um 40 Prozent seit 1991.

New York/Köln/Wien.

Schluckimpfungen, wie jene gegen Polio, erhöhen bei Kindern die Überlebenschancen.

Schluckimpfungen, wie jene gegen Polio, erhöhen bei Kindern die Überlebenschancen.© dapd Schluckimpfungen, wie jene gegen Polio, erhöhen bei Kindern die Überlebenschancen.© dapd

Gemischte Gefühle hinterlässt der Bericht der Vereinten Nationen zur Kindersterblichkeit. Zwar ist die Zahl der Todesfälle von Kindern unter fünf Jahren in den vergangenen 20 Jahren weltweit um 40 Prozent gesunken; von zwölf Millionen im Jahr 1990 auf nunmehr 6,9 Millionen. Doch noch immer sterben Tag für Tag 19.000 Kinder unter fünf Jahren.

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"Um Leben zu retten, brauchen wir Impfstoffe, eine angemessene Ernährung und medizinische Hilfe", sagt Anthony Lake, Direktor des UN-Kinderhilfswerks Unicef. Denn Infektionen träfen überproportional die arme und verletzliche Bevölkerung, die sich nicht behandeln lassen kann und auch keinen Zugang zu Prävention hat. "Mehr Kinder sterben an Durchfallerkrankungen als Folge eines mangelnden Zugangs zu sauberem Wasser und sicherer Hygiene als an Aids, Malaria und Masern zusammen", so Barbara Frost von der britischen Hilfsorganisation WaterAid.

Die Hälfte der ums Leben gekommenen Kinder stammt aus nur fünf - bevölkerungsreichen - Ländern: Indien, Nigeria, dem Kongo, Pakistan und China. In Sierra Leone, dem Land mit der höchsten Kindersterblichkeitsrate pro Kopf, erlebten im vergangenen Jahr 185 von 1000 Buben und Mädchen nicht ihren fünften Geburtstag. In Österreich waren es vier von 1000.

Hoffnungsschimmer: Auch in armen Ländern hat es erhebliche Fortschritte gegeben. So sank die Zahl der Todesfälle in Bangladesch, Liberia und Ruanda um mehr als zwei Drittel.




Schlagwörter

UNICEF, Kindersterblichkeit

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-09-13 17:02:04
Letzte Änderung am 2012-09-13 21:38:05


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