• vom 25.02.2013, 10:24 Uhr

Chronik

Update: 25.02.2013, 10:28 Uhr

Geburten

Österreich: Mehr Geburten als Todesfälle




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  • Plus bei Eheschließungen
  • Lebenserwartung wieder leicht gestiegen.

Wien. 2012 starben mehr Leute als im Jahr davor: Laut Statistik Austria waren es mit insgesamt 77.153 gleich um 3,5 Prozent mehr als 2011. Doch auch die Lebenserwartung ist 2012 wieder leicht gestiegen sein. Und bundesweit gab es eine positive Geburtenbilanz von plus 547.

Im Jahr 2012 wurden in acht Bundesländern mehr Sterbefälle als im Vorjahr registriert, nur in Salzburg war ein Rückgang um 1,7 Prozent zu verzeichnen, teilte die Statistik Austria am Montag mit. Der stärkste Anstieg war dabei im Burgenland (plus 8,0 Prozent) zu beobachten, gefolgt von Vorarlberg (plus 5,3 Prozent), Niederösterreich (plus 4,9 Prozent), Tirol (plus 4,8 Prozent) und Kärnten (plus 4,4 Prozent). Unterdurchschnittlich steigende Zahlen der Sterbefälle wurden in Oberösterreich und in der Steiermark (je plus 2,8 Prozent) sowie in Wien (plus 2,4 Prozent) registriert.


In fünf Bundesländern gab es positive Geburtenbilanzen, nämlich in Wien (plus 2.092), Tirol (plus 1.394), Vorarlberg (plus 1.185), Oberösterreich (plus 1.165) und Salzburg (plus 994). In Niederösterreich (minus 2.536), in der Steiermark (minus 1.537), in Kärnten (minus 1.110) und im Burgenland (minus 1.100) wurden dagegen mehr Sterbefälle als Geburten verzeichnet. Die Säuglingssterblichkeitsrate blieb mit 3,1 Promille zum siebenten Mal in Folge.

38.557 Paare sagten "Ja"

2012 wurden um 6,1 Prozent mehr Ehen geschlossen als im Jahr davor. Laut Statistik Austria wurden im Vorjahr 38.557 Bunde fürs Leben geschlossen (2011: 36.342). Damit wurde der seit 2008 beobachtete Trend steigender Heiratszahlen (2009: plus 0,9 Prozent bzw. 2010: plus 5,9 Prozent), der 2011 durch einen Rückgang um 3,1 Prozent unterbrochen wurde, im Jahr 2012 fortgesetzt.

In allen Bundesländern wurden im Jahr 2012 mehr standesamtliche Eheschließungen registriert, wobei die Veränderungen regional sehr unterschiedlich ausfielen. So gab es deutlich mehr Trauungen als im Jahr 2011 in Tirol (plus 10,3 Prozent), gefolgt von Niederösterreich (plus 8,8 Prozent), Oberösterreich (plus 8,7 Prozent) und Vorarlberg (plus 8,3 Prozent) sowie mit etwas Abstand Kärnten (plus 6,9 Prozent) und Steiermark (plus 6,4 Prozent). Unterdurchschnittliche Steigerungen der Eheschließungszahlen wurden von den Standesämtern in Salzburg (plus 5,1 Prozent), in Wien (plus 0,4 Prozent) und im Burgenland (plus 0,2 Prozent) registriert.

Der beliebteste Heiratsmonat war der Juni (5.821), gefolgt vom August (5.214) und September (5.156). Im Dezember wurde aufgrund der "Datumsbesonderheit" (12.12.2012) mit plus 78,2 Prozent die relativ größte Steigerung verzeichnet.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2013-02-25 10:25:14
Letzte nderung am 2013-02-25 10:28:43



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