• vom 07.09.2017, 11:10 Uhr

Chronik

Update: 07.09.2017, 16:30 Uhr

Erste Hilfe

Die meisten Notfälle passieren zu Hause




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA

  • Das Erste-Hilfe-Wissen sollte man mindestens alle fünf Jahre auffrischen, raten Experten.

Früh übt sich: Erste Hilfe-Kurs in einer Volksschule in Wien. - © APAweb, HELMUT FOHRINGER

Früh übt sich: Erste Hilfe-Kurs in einer Volksschule in Wien. © APAweb, HELMUT FOHRINGER

Wien. Rund 306.800 Menschen in Österreich haben sich laut dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) im Jahr 2016 bei Haushaltsunfällen verletzt. Etwa 80 Prozent aller Unfälle ereignen sich im häuslichen Umfeld, rechnete das Rote Kreuz (ÖRK) vor und appellierte, das Erste-Hilfe-Wissen alle fünf Jahre in einem Kurs aufzufrischen. Am Samstag, dem 9. September ist Welttag der Ersten Hilfe.

"Meistens sind es die engsten Familienmitglieder, die unmittelbar Erste Hilfe leisten könnten. Es sollte jedem ein Anliegen sein, zu wissen, was im Ernstfall zu tun ist", sagte ÖRK-Chefarzt Wolfgang Schreiber. Gefahren würden unterschätzt: "Man stolpert über den Teppich, ein Kabel oder stößt sich an der Tischkante. Bei der Hausreinigung sollte eine Haushaltsleiter verwendet werden anstatt mit Sesseln, Kisten oder Tischen zu improvisieren." Besonders gefährlich seien Notfälle wie Atemnot, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Kreislaufstillstand.

Je früher die wichtigsten Maßnahmen gelernt und je öfter sie geübt werden, desto sicherer können Ersthelfer eingreifen. Rund 100.000 Schüler pro Jahr werden beim Jugendrotkreuz geschult, und schon die Kleinsten lernen im Kindergarten, wie man Notfälle meistert und Hilfe holt. "Eine überwiegende Mehrheit der Österreicher glaubt, den Mut zu haben, Erste Hilfe zu leisten. Das ist gut, denn man kann nichts falsch machen, außer man tut nichts", betonte Schreiber.





Schlagwörter

Erste Hilfe, Rotes Kreuz

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-09-07 11:11:38
Letzte nderung am 2017-09-07 16:30:57



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Das Problem mit Sachleistungen
  2. Noch mehr Eurofighter?
  3. "Studieren auf Österreichisch"
  4. "Die Verursacher zahlen nicht die Kosten"
  5. Das harte Brot einer grünen Politikerin
Meistkommentiert
  1. Schwaches Ergebnis für jüngste Parlamentschefin
  2. Lichterkette um Regierungsviertel
  3. Richtung Russland
  4. Strache verspricht "50 Prozent freiheitliche Handschrift"
  5. Kneissl will Außenministerin werden

Werbung




Werbung


Werbung