• vom 12.01.2016, 17:16 Uhr

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Update: 13.01.2016, 08:01 Uhr

Asyl

Weniger Flüchtlinge für Österreich




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    Die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP wollen weniger Flüchtlinge ins Land lassen.

    Darüber sind sie sich einig.


    Bundeskanzler Werner Faymann von der SPÖ will strengere Kontrollen an den Grenzen.

    Vizekanzler Reinhold Mitterlehner von der ÖVP meint: Viele kommen, weil sie es hier besser haben.

    Sie kommen nicht, weil sie flüchten müssen. Er sagt: Österreich braucht eine Obergrenze.

    Das heißt: Nur eine bestimmte Anzahl Flüchtlinge darf nach Österreich.

    Mitterlehner sagt: Es sind schon genug Flüchtlinge in Österreich.

    Werner Faymann will die Flüchtlinge in andere Länder zurückschicken. Er sagt:

    Die Innenministerin Johanna Mikl-Leitner und der Außenminister Sebastian Kurz von der ÖVP sind dafür zuständig.

    Sie sollen mit den anderen Ländern vereinbaren, wie viele Flüchtlinge zurückgehen.

    Deutschland schickt jetzt jeden Tag ungefähr 200 Flüchtlinge nach Österreich zurück.

    Letztes Jahr konnten Flüchtlinge ohne Kontrollen nach Österreich und Deutschland.

    Niemand musste zurückgehen. Das ist jetzt anders. Die ÖVP sagt:

    Der Bundeskanzler Werner Faymann soll sich mit der Bundeskanzlerin von Deutschland treffen.

    Sie heißt Angela Merkel.

    Sie sollen über die Flüchtlinge reden und gemeinsam eine Lösung finden.

    Im Jahr 2015 haben 90 Tausend Menschen Asyl gesucht.

    Das heißt: Sie sind aus ihrem Land geflüchtet. Sie möchten in Österreich bleiben.

    Das sind sehr viel mehr Menschen als im Jahr davor.

    Es gab schon einmal sehr viele Flüchtlinge in Österreich:

    Vor 59 Jahren kamen 170 Tausend Flüchtlinge aus Ungarn.

    So viele in einem Jahr kamen nie wieder.

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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2016-01-12 17:20:08
    Letzte nderung am 2016-01-13 08:01:49



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