• vom 14.01.2016, 17:50 Uhr

Leichte Sprache


Behindertengleichstellungsgesetz

Barrieren für Behinderte




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    Am Donnerstag sprach der österreichische Sozialminister Rudolf Hundstorfer mit Journalisten.

    Der Behindertenanwalt Erwin Buchinger und der Präsident der Behindertenverbände Klaus Voget waren auch dabei.

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    Sie sprachen über das Behindertengleichstellungsgesetz.

    Dieses Gesetz gibt es seit 10 Jahren.

    Im Gesetz steht: Behinderte Menschen dürfen nicht diskriminiert werden.

    Das bedeutet zum Beispiel: Behinderte Kinder dürfen in normale Schulen gehen.

    Für Rollstuhlfahrer muss es Rampen in Geschäften geben.

    Für Blinde soll es Informationen zum Hören geben.

    Es gab eine Frist bis zum 1. Jänner 2016. Das heißt:

    Ab jetzt soll es keine Barrieren mehr geben.

    Leider ist das nicht so: Es gibt noch viele Barrieren für behinderte Menschen.

    Beispiele: Viele Geschäfte haben keine Rampe für Rollstuhlfahrer.

    Viele Gasthäuser haben kein Behinderten-WC.

    Viele behinderte Kinder gehen noch in Sonderschulen.

    Sehr viele behinderte Menschen finden keine Arbeit.

    Viele behinderte Menschen bekommen Pflegegeld.

    Das ist aber oft sehr wenig.

    Deswegen soll das Behindertengleichstellungsgesetz strenger werden.

    Ein Beispiel: Ein Gastwirt hat keine Rampe zu seinem Gasthaus.

    Er bekommt deswegen eine Strafe. Er bezahlt die Strafe.

    Aber er muss trotzdem keine Rampe bauen.

    Das zum Beispiel möchte Klaus Voget vom Behindertenverband ändern.

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    Der Domus Verlag hat sich auf Leichte Sprache spezialisiert und übersetzt an dieser Stelle ausgewählte Artikel unserer Redakteure.

    www.domusverlag.at

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    Dokument erstellt am 2016-01-14 17:53:03



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