Für Betriebsratschef Karl Minhard und den vida-Gewerkschafter GottfriedWinkler spiegelt der neue KV wider, "was derzeit angesichts der teils dramatischen europaweiten Entwicklungen in der Luftfahrtbranche machbar und notwendig war". - © APA web / Herbert Neubauer

Sozialpartner

Kollektivvertrag für AUA-Bordpersonal steht

  • Belegschaft wird nächste Woche informiert - Klagen werden nun zurückgezogen.

Wien/Schwechat. Wirtschaftskammer und Gewerkschaft haben am Freitagnachmittag den neuen Konzern-Kollektivvertrag (KV) für die rund 3.200 Bord-Mitarbeiter der Austrian Airlines (AUA) unterschrieben, teilte die Fluglinie nach der Unterzeichnung mit. Damit ist die Verhandlungslösung endgültig paktiert. Vom Tisch sind damit auch die Klagen gegen den... weiter




In Österreich wird es imme schwieriger eine Arbeit zu finden. - © APA web / dpa

Arbeitsmarkt

Deutschland überholt Österreich2

  • Österreich hat nicht mehr die niedrigste Arbeitslosenquote in der EU.

Brüssel/Wien. Die Arbeitslosenrate in der EU ist im September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 10,8 Prozent auf 10,1 Prozent zurückgegangen. Auch im Euroraum sank die Quote von 12 auf 11,5 Prozent. Beim Blick auf die einzelnen Länder hat sich Deutschland mit 5 Prozent Arbeitslosenrate an Österreich vorbei auf Platz 1 geschoben... weiter




Laut Karl Proyer, Vizechef der Gewerkschaft GPA-djp, wird der Doppelabschluss für zwei Jahre aber die "große Ausnahme" bleiben. - © APA/dpa

Handels-KV

Beschäftigte bekommen 2,1 Prozent mehr Gehalt

  • Mindestgehalt im Handel steigt ab 2015 auf 1.500 Euro brutto.

Wien. Ab 1. Jänner 2015 bekommen die etwa eine halbe Million Beschäftigten im Handel im Schnitt 2,1 Prozent mehr Gehalt. Der Zuwachs ergibt sich aus der durchschnittlichen Inflation und einem 0,4-prozentigen Aufschlag. Auf diesen Schlüssel einigten sich die Sozialpartner im vergangenen Jahr im Zuge eines Doppelabschlusses... weiter




 - © apa/dpa/Roland Holschneider

Konjunktur

Auf dem Nullpunkt2

  • Die Wirtschaft ist im dritten Quartal nicht mehr gewachsen, obwohl viele Gegenmaßnahmen getroffen wurden.
  • Es bleibt nur eine Hoffnung: die Steuerreform. Doch die ist längst zum Gordischen Knoten geworden.

Wien. Es ist ja nicht so, dass nicht geschraubt werden würde. Die Arbeiter schrauben an den Maschinen, die Politiker an Maßnahmen zur Konjunkturbelebung und die Ökonomen an ihren Wirtschaftsprognosen. Diese jedoch werden ständig weiter nach unten geschraubt, seit Monaten wird über die zunehmende Eintrübung der Konjunktur berichtet... weiter




Immer mehr Erwachsene wollen schreiben und lesen lernen. Doch Analphabetismus ist nach wie vor stigmatisiert. - © Sean Justice/Corbis

Basisbildung

Jeden Tag Schnitzel1

  • Es gibt viele Strategien, den Alltag ohne Lesen zu meistern. Deutschsprachige Analphabeten suchen selten Hilfe.

Wien. Beim Ticketautomaten brauchen sie Hilfe, weil sie "die Brille vergessen" haben. Wenn sie auswärts essen, bestellen sie immer Schnitzel, um nicht die Speisekarte entziffern zu müssen. Analphabetismus ist kein Problem, das nur Entwicklungsländer betrifft. In Österreich kann fast eine Million Menschen im erwerbstätigen Alter nicht ausreichend... weiter




 - © apa/Georg Hochmuth

Interview

"Wir sind am Ende des Wachstums"10

  • Freda Meissner-Blau erklärt im Interview, warum ihr Herz immer noch rot-grün ist.

Wien. Sie war die Integrationsfigur der Grünen, ja deren Gründerin im Jahr 1986. Sie hat der Bewegung gegen Atomkraft 1978 und jener zur Rettung der Hainburger Au 1984 ein Gesicht gegeben: Freda Meissner-Blau (87) ist die Grande Dame der österreichischen Ökologiebewegung. Die "Wiener Zeitung" hat Freda Meissner-Blau in ihrer Wiener Wohnung besucht... weiter




Sprache

Binnen-I kein Fall für ÖNORM3

Der geschlechtersensible Umgang mit Sprache -Stichwort Binnen-I - wird auch künftig nicht per ÖNORM geregelt. Dies hat das Normungsinstitut Austrian Standards nach den heftigen Debatten der vergangenen Monate beschlossen, teilte dessen Sprecher der APA mit. Aufgrund der stark divergierenden Meinungen zu dem Thema sei kein Konsens möglich und die... weiter




 - © photonews.at/Georges Schneider

Parteienförderung

Denn sie wussten nicht, was sie taten2

  • Das Parteiengesetz könnte wirkungsvoller sein, als viele derzeit glauben - und es stellt vor allem die Großparteien vor Finanzierungsprobleme.

Wien. Am 3. März des Vorjahres ist die Ära der Verschwendung in Kärnten zu Ende gegangen. Wobei: eigentlich schon davor. Denn es war ein untypischer Wahlkampf für österreichische Verhältnisse. Es gab so gut wie gar keine Plakate, was vor allem für Kärnten durchaus bemerkenswert war. Denn Kärnten war zumindest in jüngerer Vergangenheit eines jener... weiter




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