• vom 17.02.2011, 18:40 Uhr

Politik

Update: 17.02.2011, 18:41 Uhr

Stöger präsentiert Elga-Eckpunkte




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  • Elektronischer Gesundheitsakt geht in Begutachtung.
  • Wien. Die Elektronische Gesundheitsakte (Elga) nimmt nach jahrelangen Planungen nun Gestalt an. Gesundheitsminister Alois Stögerwird das Elga-Gesetz in den nächsten Tagen in Begutachtung schicken. Mit Elga sollen allen Befunde und gesundheitsrelevanten Dokumente gespeichert und für Patienten und Ärzte abrufbar sein. Wie Stöger am Donnerstag betonte, werde dabei dem Datenschutz höchste Priorität eingeräumt. Die Speicherung der Daten erfolgt nur mit Zustimmung des jeweiligen Patienten.

Gespeichert werden sollen alle Dokumente und Befunde, die für die Behandlung des Patienten erforderlich sind, wie Laborbefunde oder Medikationsdaten. Die Daten müssen aktuell und relevant sein, daher werden sie nach festgelegten Fristen gelöscht. Auch Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten sollen gespeichert werden.

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Der Patient kann die Speicherung seiner Daten zur Gänze oder zum Teil ablehnen. Bei besonders sensiblen Daten (etwa Psychiatrie, HIV oder Schwangerschaftsabbruch) erfolgt die Aufnahme in Elga nur nach ausdrücklicher Zustimmung des Patienten.

Nur Gesundheitsanbieter (vor allem Ärzte) sollen auf die Daten zugreifen dürfen - und nur zur Behandlung von Patienten. Alle Zugriffe werden protokolliert, die Patienten können jederzeit sehen, wer wann auf ihre Daten zugegriffen hat.

Als erster großer Elga-Bereich startet die E-Medikation mit 1. April in drei Pilotprojekten. Arzt und Apotheker können so sehen, welche Medikamente ein Patient schon einnimmt.



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Dokument erstellt am 2011-02-17 18:40:56
Letzte Änderung am 2011-02-17 18:41:00


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