• vom 23.08.2012, 09:48 Uhr

Politik

Update: 23.08.2012, 11:48 Uhr
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Robert Lugar unterstützt Neo-Partei als dritter Mandatar

Stronach kann bei Nationalratswahl antreten



  • Vorwurf des Stimmenkaufs "absolut haltlos".

Wien. Frank Stronach kann fix bei der kommenden Nationalratswahl kandidieren. Der Milliardär hat seine drei Abgeordneten beisammen, die ihn unterstützen und ihm damit das Sammeln von 2.600 Unterstützungserklärungen in der Bevölkerung ersparen.  "Ich bin der dritte im Bunde", sagte der "wilde" Ex-BZÖ-Abgeordnete Robert Lugar am Donnerstag gegenüber der APA. Zuvor hatten bereits der aus der SPÖ ausgetretene Abgeordnete Gerhard Köfer und der "wilde" Ex-BZÖ-Abgordnete Erich Tadler fix ihre Mitarbeit bei Stronach zugesagt.

Frank Stronach hat seine Zugpferde zusammen. Mit Robert Lugar ist nun der dritte Abgeordnete - nach dem aus der SPÖ ausgetretenen Abgeordneten Gerhard Köfer und dem "wildem" Ex-BZÖ-Abgordneten Erich Tadler - bei Stronachs Bewegung dabei.

Frank Stronach hat seine Zugpferde zusammen. Mit Robert Lugar ist nun der dritte Abgeordnete - nach dem aus der SPÖ ausgetretenen Abgeordneten Gerhard Köfer und dem "wildem" Ex-BZÖ-Abgordneten Erich Tadler - bei Stronachs Bewegung dabei.APAweb/HERBERT NEUBAUER Frank Stronach hat seine Zugpferde zusammen. Mit Robert Lugar ist nun der dritte Abgeordnete - nach dem aus der SPÖ ausgetretenen Abgeordneten Gerhard Köfer und dem "wildem" Ex-BZÖ-Abgordneten Erich Tadler - bei Stronachs Bewegung dabei.APAweb/HERBERT NEUBAUER

Lugar kündigte am Donnerstag an, dass er für die von dem austro-kanadischen Industriellen geplante Partei kandidieren und auch unterschreiben werde, um eine Kandidatur zu ermöglichen. In der Partei selbst werde er dann "eine tragende Rolle" spielen, kündigte Lugar an. Welche das sein wird, ließ er aber offen.

Seine Entscheidung begründete Lugar damit, dass er vor seiner Festlegung auf das Parteiprogramm warten wollte. Dieses liege jetzt in groben Zügen vor und damit könne er seine Zustimmung geben. Zu den Inhalten des Programms wollte Lugar nichts sagen, diese sollen erst bei der Parteigründung in rund einem Monat veröffentlicht werden. Das Abwarten der wesentlichsten Inhalte des Programmes sei ihm wichtig gewesen, weil er nicht noch einmal auf große Versprechungen hereinfallen wollte, spielte Lugar auf das BZÖ an, von dem er sich getrennt hat.

Vorwurf des Stimmenkaufs "absolut haltlos"
Sowohl Stronach als auch Lugar haben am Donnerstag den Vorwurf des Stimmenkaufs zurückgewiesen. Stronach bezeichnete diese Anschuldigung in einer schriftlichen Stellungnahme als "absolut haltlos". Lugar ergänzte, dass Stronach "falsch verstanden" worden sei. Die angekündigte finanzielle Unterstützung gelte nicht für Abgeordnete, sondern nur für Personen, die sich sonst eine Kandidatur nicht leisten könnten.

"Jeder, der sich finanzielle Vorteile aus einer Mitgliedschaft im Team Stronach verspricht, ist bei uns nicht willkommen. Wir brauchen Mitstreiter, die aus reiner Überzeugung dabei sind, um Österreich zum Besseren zu verändern. Der Vorwurf, ich würde mir Politiker zusammenkaufen, ist deshalb absolut haltlos", heißt es in der schriftlichen Stellungnahme des Industriellen.

Stronach und Lugar stellten klar, dass ihre Partei so wie andere in Zukunft auch bezahlte Mitarbeiter einstellen werde, Abgeordnete aber kein Geld vom Milliardär bekommen. "Aktive Abgeordnete erhalten bereits genug Geld vom Steuerzahler und brauchen deshalb auch keinerlei zusätzliche finanzielle Entschädigung", so Stronach. Lugar bestätigte, dass er keine Unterstützung und kein Geld bekomme.

Für potenzielle Kandidaten auf den Nationalratslisten könne es jedoch sehr wohl eine finanzielle Unterstützung geben, falls die persönlichen Lebensumstände ansonsten einer Kandidatur im Wege stehen. "Niemand darf von einer Kandidatur für den Nationalrat abgehalten werden, nur weil er oder sie es sich nicht leisten kann. Ich halte das in einer Demokratie für absolut notwendig", sagte Stronach.

Offizielle Parteigründung Ende September
Stronachs Parteigründung soll in rund einem Monat offiziell erfolgen. Rund um den 24. September soll die Anmeldung im Innenministerium erfolgen. Dann will Stronach auch den Namen seiner Partei, das Logo, das Parteiprogramm und weitere Details vorstellen.




Schlagwörter

Frank Stronach, Robert Lugar

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-23 09:51:31
Letzte Änderung am 2012-08-23 11:48:20


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