
Wien. Wie die Bildungskarriere von Kindern und Jugendlichen aussieht, hängt in Österreich stark von Bildung, Einkommen und Herkunft der Eltern ab, wie zahlreiche Studien zeigen. Für Unterrichtsministerin Claudia Schmied bedeutet dies, "dass wir in diesem Bereich noch viel nachzuholen haben".
Zur Verbesserung der Chancengleichheit sei besonders der Ausbau ganztägiger Schulformen zu forcieren. Während an den privaten Schulen "fast durchgängig" Ganztagsbetreuung angeboten werde, gebe es diese nur an 15Prozent der öffentlichen Schulen. "Hier muss das öffentliche Bildungssystem mit dem Angebot der Privatschulen mithalten und Angebote schaffen." Mehr Chancengerechtigkeit sollen auch Maßnahmen wie das verpflichtende Kindergartenjahr, die Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen sowie die Neue Mittelschule mit verstärkter Individualisierung und verpflichtenden Schüler-Eltern-Lehrer-Gesprächen bringen.
Diese Ziele will sie ohne zusätzliche Finanzmittel erreichen: Ihr sei es gelungen, die Großprojekte ihres Ministeriums zu fixieren und im Budget zu verankern, wie Schmied "sehr stolz" am Donnerstag verkündete.
Spekulationen, wonach sie amtsmüde sein soll, dementierte sie umgehend. "Die Presse" hatte am Donnerstag berichtet, dass Schmied von Staatssekretär Josef Ostermayer beerbt werden könnte, dem dann wiederum SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas nachfolgen würde. Schmied selbst spricht allerdings von einem "Gerücht", sie sehe sich als "gute Unterrichtsministerin" und mache den Job gerne. Auch in der SPÖ-Zentrale will man von Personalrochaden nichts wissen.
Salzburg. Nach den zahlreichen Sondierungsgesprächen der vergangenen beiden Wochen fällt am Dienstagabend eine wichtige Vorentscheidung zur Bildung...
weiter
Wien. Rund 1,9 Millionen Wähler – 1,4 Millionen in Niederösterreich, 440.000 in Kärnten – haben am Sonntag über die Zusammensetzung der...
weiter
Klagenfurt. Die Drei-Parteien-Koalition von SPÖ, ÖVP und Grünen in Kärnten ist besiegelt. Nach dem - erwarteten - Ja des ÖVP-Vorstandes zum...
weiter