• vom 23.08.2012, 17:52 Uhr

Politik

Update: 24.08.2012, 10:59 Uhr
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"Ganztagsschule für Chancengleichheit"



  • Schmied setzt auf mehr Betreuung und dementiert Gerüchte über ihre Ablöse.

Noch kein Abgang: Unterrichtsministerin Claudia Schmied dementierte Gerüchte, sie sei amtsmüde.

Noch kein Abgang: Unterrichtsministerin Claudia Schmied dementierte Gerüchte, sie sei amtsmüde.APAweb / Georg Hochmuth Noch kein Abgang: Unterrichtsministerin Claudia Schmied dementierte Gerüchte, sie sei amtsmüde.APAweb / Georg Hochmuth

Wien. Wie die Bildungskarriere von Kindern und Jugendlichen aussieht, hängt in Österreich stark von Bildung, Einkommen und Herkunft der Eltern ab, wie zahlreiche Studien zeigen. Für Unterrichtsministerin Claudia Schmied bedeutet dies, "dass wir in diesem Bereich noch viel nachzuholen haben".

Zur Verbesserung der Chancengleichheit sei besonders der Ausbau ganztägiger Schulformen zu forcieren. Während an den privaten Schulen "fast durchgängig" Ganztagsbetreuung angeboten werde, gebe es diese nur an 15Prozent der öffentlichen Schulen. "Hier muss das öffentliche Bildungssystem mit dem Angebot der Privatschulen mithalten und Angebote schaffen." Mehr Chancengerechtigkeit sollen auch Maßnahmen wie das verpflichtende Kindergartenjahr, die Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen sowie die Neue Mittelschule mit verstärkter Individualisierung und verpflichtenden Schüler-Eltern-Lehrer-Gesprächen bringen.

Diese Ziele will sie ohne zusätzliche Finanzmittel erreichen: Ihr sei es gelungen, die Großprojekte ihres Ministeriums zu fixieren und im Budget zu verankern, wie Schmied "sehr stolz" am Donnerstag verkündete.

Spekulationen, wonach sie amtsmüde sein soll, dementierte sie umgehend. "Die Presse" hatte am Donnerstag berichtet, dass Schmied von Staatssekretär Josef Ostermayer beerbt werden könnte, dem dann wiederum SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas nachfolgen würde. Schmied selbst spricht allerdings von einem "Gerücht", sie sehe sich als "gute Unterrichtsministerin" und mache den Job gerne. Auch in der SPÖ-Zentrale will man von Personalrochaden nichts wissen.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-23 17:59:20
Letzte Änderung am 2012-08-24 10:59:39


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