Wien. Viel Macht in die Hände Frank Stronachs legt die Satzung seiner soeben gegründeten Partei. "Die Partei wird nach außen vom Obmann alleine vertreten", ist der wichtigste Satz der Parteisatzung, berichtet der "Kurier" (Donnerstag-Ausgabe). Oder: Bei Stimmengleichheit in der Mitgliederversammlung "entscheidet die Stimme des an Jahren ältesten Parteimitgliedes". Der austrokanadische Milliardär ist 80 Jahre alt.
Scheidet "der Obmann" aus der Partei aus, kann er "zu Lebzeiten eine Person aus dem Kreis der Gründungsmitglieder bestimmen", die - bis zur Wahl eines neuen - an seine Stelle tritt. Beitreten kann dem "Team Stronach für Österreich" jeder ab 16 Jahren, der einen Mitgliedsbeitrag entrichtet. Mindestens einmal jährlich soll eine Mitgliederversammlung stattfinden, an der man persönlich "oder via Telefonkonferenz teilnehmen kann", zitiert der "Kurier" aus Stronachs Parteisatzung.
Mitarbeiterbeteiligung in allen österreichischen Unternehmen als Ziel
Als Zweck der politischen Bewegung wird genannt, die staatliche Willensbildung "auf Basis der Österreichischen Bundesverfassung und der Prinzipien von Fairness, Transparenz und Wahrheit umfassend zu beeinflussen". Ziele des Teams Stronach sind, Bürger intensiver einzubinden, Staatsschulden und "überbordende Bürokratie" abzubauen oder eine Mitarbeiterbeteiligung mit Gewinnausschüttungen wie bei Magna in allen österreichischen Unternehmen.
Offiziell veröffentlicht werden die Satzungen am Donnerstag um 12 Uhr auf der Website der neuen Partei - die sich kurz vorher in der Orangerie in Schönbrunn erstmals präsentiert.
Salzburg. Nach den zahlreichen Sondierungsgesprächen der vergangenen beiden Wochen fällt am Dienstagabend eine wichtige Vorentscheidung zur Bildung...
weiter
Wien. Rund 1,9 Millionen Wähler – 1,4 Millionen in Niederösterreich, 440.000 in Kärnten – haben am Sonntag über die Zusammensetzung der...
weiter
Klagenfurt. Die Drei-Parteien-Koalition von SPÖ, ÖVP und Grünen in Kärnten ist besiegelt. Nach dem - erwarteten - Ja des ÖVP-Vorstandes zum...
weiter