• vom 27.09.2012, 09:45 Uhr

Politik

Update: 27.09.2012, 10:02 Uhr
  • Artikel
  • Kommentare (4)
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Unternehmer hat Unzufriedene angelockt

Stronachs bunte Liste



  • Energetiker, Löwen-Säuberer und Christdemokratin im Team.

Frank Stronach hat mit den Namen seines Teams noch Probleme.

Frank Stronach hat mit den Namen seines Teams noch Probleme.APAweb / APA, Herbert Neubauer Frank Stronach hat mit den Namen seines Teams noch Probleme.APAweb / APA, Herbert Neubauer

Wien. Frank Stronach hat für sein Team eine bunte Runde eingesammelt, mit der er kommendes Jahr den Einzug in den Nationalrat schaffen will. Bisher hat er im Nationalrat einen SPÖ-Bürgermeister (Gerhard Köfer), zwei ehemalige BZÖ-Mandatare (Robert Lugar und Erich Tadler) und eine bis vor kurzem noch im Bündnis aktive Abgeordnete (Elisabeth Kaufmann-Bruckberger) rekrutiert. Dazu kommen noch die frühere Klubobfrau der steirischen Freiheitlichen, Waltraud Dietrich, vermutlich der ehemalige SPÖ-Nationalratsabgeordnete Christian Faul und als Neueinsteigerin Karin Prokop, Tochter der verstorbenen früheren ÖVP-Innenministerin Liese Prokop.

Sollte es Stronach schaffen, insgesamt fünf Abgeordnete zusammenzubekommen, könnte er möglicherweise einen Klub bilden und somit einerseits Vorteile in der Geschäftsordnung des Nationalrats lukrieren und andererseits auf Einladungen des ORF bei den diversen Vor-Wahlsendungen hoffen. Ist es ein Quintett, das bei der letzten Wahl auf der selben Liste angetreten ist, wäre der Klubstatus gemäß dem Präzedenzfall LIF wohl fix, kommen die fünf aus unterschiedlichen Klubs müsste allenfalls sogar das Plenum entscheiden, was Stronachs Chancen deutlich schmälern würde.

Namen machen Probleme
Dass Stronach seine neuen Weggefährten nach diesen Kriterien ausgewählt hat, bestreitet er natürlich. Allzu gut kennen dürfte er die Mitstreiter allerdings nicht. Bei einem "Puls4"-Interview fiel ihm zwar der Name des Spittaler Bürgermeisters Gerhard Köfer ein, beim "wilden" Abgeordneten Robert Lugar hatte er den Nachnamen allerdings nicht parat, denn ein "Robert Krüger" ist bisher unter den Stronach-Kandidaten nicht bekannt.

Bürgermeister von Spittal
Wer sind also die Mitstreiter im Team Stronach. Gerhard Köfer (51) ist bereits seit 1997 Bürgermeister von Spittal, im Nationalrat sitzt er zumeist unauffällig seit 2006, davor gehörte er dem Kärntner Landtag an. Dort könnte er jetzt wieder einziehen, sollte Stronach wie erwartet mit ihm als Spitzenkandidaten in die Landtagswahl ziehen. Überregionale Aufmerksamkeit erhielt Köfer nach seiner Entdeckung, über Heilkräfte zu verfügen. Als Energetiker soll er sich auch der Pferde Stronachs angenommen haben.

"Wilde Abgeordnete"
Robert Lugar (42), der sich in den letzten Wochen als eine Art Sprachrohr der Stronach-Partei versucht hatte, kam durch den Überraschungserfolg des BZÖ bei der letzten Nationalratswahl ins Parlament. Im Bündnis galt er von Beginn an als einer der Ambitioniertesten. Als der Tiroler auf einem niederösterreichischen Ticket Christian Ebner nicht als Generalsekretär folgen durfte, mutierte er 2011 zum "wilden Abgeordneten".




Schlagwörter

Frank Stronach, Team Stronach

4 Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-09-27 09:45:21
Letzte Änderung am 2012-09-27 10:02:49


Wer regiert in Salzburg

Vorentscheidung für Koalitionsgespräche fällt

20130521hass - APAweb/Jäger Salzburg. Nach den zahlreichen Sondierungsgesprächen der vergangenen beiden Wochen fällt am Dienstagabend eine wichtige Vorentscheidung zur Bildung... weiter




An Erwin Pröll zerschellten alle Herausforderer

Blaues Erdbeben, schwarze Bastion

20130303_siegerbilder - APAweb / Hans Klaus Techt / Gert Eggenberger Wien. Rund 1,9 Millionen Wähler – 1,4 Millionen in Niederösterreich, 440.000 in Kärnten – haben am Sonntag über die Zusammensetzung der... weiter




Auch ÖVP-Vorstand stimmte zu

Drei-Parteien-Koalition SPÖ, ÖVP, Grüne in Kärnten besiegelt

20130326kaernt - APAweb/GERT EGGENBERGER Klagenfurt. Die Drei-Parteien-Koalition von SPÖ, ÖVP und Grünen in Kärnten ist besiegelt. Nach dem - erwarteten - Ja des ÖVP-Vorstandes zum... weiter



Werbung



Beliebte Inhalte



Ex-Telekom-Manager Fischer bekannte sich der Untreue teilschuldig. Er wollte Jörg Haider "einen Gefallen tun". apa/Hochmuth
  • Prozess um mutmaßliche Telekom-Zahlung an FPÖ startet mit Teilgeständnissen von Telekom-Angeklagten.
  • weiter

Wien. Ein Mann hat Donnerstag früh seinen ehemaligen Chef in Wien-Alsergrund angeschossen. Der Inhaber einer Firma in der Seegasse 25 erlitt laut...weiter

Schafe in der Zieleinfahrt: Der Abfahrt-Hang in Schladming wird wieder als Weide genutzt, Skygate (Stahlbogen vor der Ziellinie) und Riesenbildschirm (links hinten) sind noch nicht ganz abgebaut . - Pock
  • Dringliche Anfrage der steirischen Grünen brachte wenig Licht ins Dunkel.
  • weiter

Handschlagqualität. Was Minister Klug (r.) vorgibt, wird Kommandant Commenda exekutieren. - apa
  • Othmar Commenda: Gehorsam gegenüber Politik als stärkste Waffe.
  • weiter

Die neue Landesregierung: O.v.l.: Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP), Josef Geisler (Landwirtschaft; ÖVP), Patrizia Zoller-Frischauf (Wirtschaft; ÖVP; noch fraglich), Johannes Tratter (Gemeinden, Wohnbau, Arbeit; ÖVP). U.v.l.: Bernhard Tilg (Gesundheit; ÖVP), Beate Palfrader (Bildung, Kultur; ÖVP); Ingrid Felipe (Verkehr, Umweltschutz; Grüne), Christine Baur (Soziales, Frauen: Grüne). apa, OTS, Grüne Tirol
  • Grüne bekommen zwei Ressorts - ÖVP brachte Agrargemeinschaften durch.
  • weiter

Am "Internationalen Tag der Pflege" haben sich die Seniorenvertreter von SPÖ und ÖVP für die Abschaffung des Pflegeregresses in der Steiermark ausgesprochen. - APAweb / Barbara Gindl
  • Frühere Angleichung des Frauenpensionsalters für Khol "keine aktuelle Frage"
  • weiter

Alle Lehrer werden Master. Auch Volksschullehrer müssen länger studieren. - apa/Georg Hochmuth
  • Alle Sekundarlehrer erhalten dieselbe Ausbildung; Mobilität wird erhöht.
  • weiter

  • Vizechef Norbert Hofer dementiert rassistische Aussagen.
  • weiter

SPÖ -Kampfpapier gegen die Steuerpläne der ÖVP. (Faksimile)
  • Der Rosenkrieg vor der Wahl ist eröffnet - und er wird "dirty". Doch die zweite Ehe winkt bereits.
  • weiter

Michael Spindelegger will Kanzler werden und die ÖVP zur Nummer eins machen. - apa/Jäger
  • Ziel der ÖVP: 420.000 neue Arbeitsplätze bis 2018 - und ein ÖVP-Bundeskanzler.
  • weiter






Werbung