• vom 27.09.2012, 10:08 Uhr

Politik

Update: 27.09.2012, 10:23 Uhr
  • Artikel
  • Kommentare (1)
  • Lesenswert (4)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Zehn bis zwölf Prozent würden die neue Gruppierung wählen

Stronach-Partei im Umfrage-Hoch



  • Piraten in der Wählergunst gesunken

In den Umfragen kann sich die Partei von Frank Stronach (links) behaupten.

In den Umfragen kann sich die Partei von Frank Stronach (links) behaupten.APAweb / APA, Gert Eggenberger In den Umfragen kann sich die Partei von Frank Stronach (links) behaupten.APAweb / APA, Gert Eggenberger

Wien. Aktuelle Umfragen in mehreren Tageszeitungen und von ATV bescheinigen dem Neo-Politiker Frank Stronach und seinem Team ein recht ordentliches Potenzial. Würden am kommenden Sonntag Nationalratswahlen stattfinden, könnte er fix mit dem Einzug ins Parlament rechnen. Auffallend viele Anhänger hat der Austro-Kanadier dabei unter den Freiheitlichen Wählern.

Stronachs Gruppierung wird vom Start weg als mögliche Koalitionspartei gesehen: In einer vom "Standard" veröffentlichten Market-Umfrage geben 40 Prozent der Befragten an, sich das Stronach-Team in der Regierung zu wünschen. Das sind etwa gleich viele, wie sich eine FPÖ-Regierungsbeteiligung wünschen. Der typische Unterstützer für eine Regierungsbeteiligung Stronachs kommt vom Land, ist männlich, mittleren Alters und aus den unteren und mittleren Bildungsschichten. Bei Maturanten, Akademikern, Bauern und Facharbeitern sowie erklärten Grün-Wählern halte sich die Sympathie für den Milliardär hingegen in Grenzen.

Vier-Prozent-Hürde kein Problem
Die magische Hürde von vier Prozent, die über parlamentarisches Sein und Nicht-Sein entscheidet, würde das "Team Stronach für Österreich" locker nehmen. "ATV Österreich Trend", durchgeführt von Meinungsforscher Peter Hajek unter 1.000 Wahlberechtigten, sieht die Partei bei aktuell elf Prozent. Die Mittelparteien, vor allem die FPÖ trifft die Kandidatur deutlich. 17 Prozent der FPÖ-Wähler der letzten Nationalratswahl geben an, sie würden heute den Magna-Gründer wählen. Aus der ÖVP-Wählerschaft und der BZÖ-Wählerschaft von 2008 würden jeweils acht Prozent, aus der SPÖ-Wählerschaft fünf Prozent und aus der Grün-Wählerschaft nur vier Prozent wechseln. In der Kanzlerfrage sieht Hajek den Neo-Politiker, der allerdings angegeben hat, gar nicht Bundeskanzler werden zu wollen, bei acht Prozent.

Eine IMAS-Erhebung für die "Kronen Zeitung" attestiert der neuen Partei ebenfalls zehn bis zwölf Prozent. Noch größer sei die Zustimmung auf die Frage, ob es vorstellbar sei, den Milliardär zu wählen. Darauf antworten 30 Prozent mit einem mehr oder weniger klaren "Ja". 32 Prozent sagen auch, es sei positiv, dass jemand wie er "in der Politik mitmischen wird".

Die Piraten, im Frühjahr durch den Einzug in den Innsbrucker Gemeinderat bekanntgeworden, sind hingegen in der Wählergunst gesunken. Laut Market-Daten meinten im Frühjahr 36 Prozent, die Ziele der Piraten zu kennen, nun sind es nur noch 26 Prozent. Im Mai hätten auch 47 Prozent den Piraten einen Einzug in den Nationalrat gegönnt, heute sind es nur noch 34 Prozent.




Schlagwörter

Team Stronach

1 Leserkommentar




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-09-27 10:08:48
Letzte Änderung am 2012-09-27 10:23:43


Wer regiert in Salzburg

Vorentscheidung für Koalitionsgespräche fällt

20130521hass - APAweb/Jäger Salzburg. Nach den zahlreichen Sondierungsgesprächen der vergangenen beiden Wochen fällt am Dienstagabend eine wichtige Vorentscheidung zur Bildung... weiter




An Erwin Pröll zerschellten alle Herausforderer

Blaues Erdbeben, schwarze Bastion

20130303_siegerbilder - APAweb / Hans Klaus Techt / Gert Eggenberger Wien. Rund 1,9 Millionen Wähler – 1,4 Millionen in Niederösterreich, 440.000 in Kärnten – haben am Sonntag über die Zusammensetzung der... weiter




Auch ÖVP-Vorstand stimmte zu

Drei-Parteien-Koalition SPÖ, ÖVP, Grüne in Kärnten besiegelt

20130326kaernt - APAweb/GERT EGGENBERGER Klagenfurt. Die Drei-Parteien-Koalition von SPÖ, ÖVP und Grünen in Kärnten ist besiegelt. Nach dem - erwarteten - Ja des ÖVP-Vorstandes zum... weiter



Werbung



Beliebte Inhalte



In knapp mehr als vier Minuten - 20 hätte er gehabt - handelte Faymann, ganz ohne einleitende Worte, die 15 Fragen ab. - APAweb/Jäger
  • Kanzler versicherte mehrfach, dass das Bankgeheimnis für Steuer-Inländer nicht angetastet wird.
  • weiter

Tier- und Wasserschutz sind nun in der Verfassung verankert. - APAweb/Ole Spata dpa/lni
  • Einigung zwischen Koalition und Freiheitliche am Rande der Nationalratssitzung.
  • weiter

Er wars. Nein, er wars. Nein er. Aber was war eigentlich seine Leistung? - APAweb/HELMUT FOHRINGER
  • Ex-FPÖ-Werber Rumpold verstrickt sich bei seiner Aussage in Widersprüche.
  • weiter

Alt und Neu wurden bei der nun komplett fertiggestellten Bernhard-Gottlieb-Universitätszahnklinik in der Sensengasse in Wien-Alsergrund vereint. - Harald A. Jahn
  • Mehr als eine Milliarde Euro wird
  • in 42 Uni-Großprojekte investiert.
  • weiter

Die Linzertorte vorher: Am Beginn der Spekulation versprach man sich saftige Gewinne durch süße Finanzgeschäfte.
  • Wie der bittere Nachgeschmack der Spekulation das Budget und die Städtekassen verdirbt.
  • weiter

Am "Internationalen Tag der Pflege" haben sich die Seniorenvertreter von SPÖ und ÖVP für die Abschaffung des Pflegeregresses in der Steiermark ausgesprochen. - APAweb / Barbara Gindl
  • Frühere Angleichung des Frauenpensionsalters für Khol "keine aktuelle Frage"
  • weiter

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl bei seiner Rede über "Sozialtourismus". - APAweb / Robert Jäger
  • Hundstorfer ärgert sich über "Demagogie" der Freiheitlichen.
  • weiter

Alle Lehrer werden Master. Auch Volksschullehrer müssen länger studieren. - apa/Georg Hochmuth
  • Alle Sekundarlehrer erhalten dieselbe Ausbildung; Mobilität wird erhöht.
  • weiter

Michael Spindelegger will Kanzler werden und die ÖVP zur Nummer eins machen. - apa/Jäger
  • Ziel der ÖVP: 420.000 neue Arbeitsplätze bis 2018 - und ein ÖVP-Bundeskanzler.
  • weiter

  • Vizechef Norbert Hofer dementiert rassistische Aussagen.
  • weiter






Werbung