Wien. Der Korruptions-Untersuchungsausschuss ist um eine Absage reicher: Der frühere Asfinag-Sprecher Marc Zimmermann, der zur Inseratenaffäre um Bundeskanzler Werner Faymann aussagen soll, kommt auch am Dienstag nicht. Das erfuhr die APA Freitagnachmittag aus dem U-Ausschuss. Ursprünglich hätte Zimmermann schon am 26. September aussagen sollen. Er hat nun als Ersatztermin den Donnerstag, 4. Oktober, ab 15.00 Uhr angeboten, hieß es im Parlament. Keine Rückmeldung gibt es bisher von Ex-Infrastrukturminister und Ex-Asfinag-Vorstand Mathias Reichhold.
Reichhold hatte sich vergangenen Mittwoch unter Verweis auf dringende Erntearbeit auf seinem Bauernhof in Kärnten bei den Abgeordneten entschuldigt, ab nächster Woche beginne dann die Herbstaussaat, hatte er gleich angekündigt. Er wurde daraufhin für 2. Oktober unter Androhung der polizeilichen Vorführung geladen. Bis Freitagnachmittag lag dem Parlament keine Rückmeldung vor.
Ob die Sitzung am 9. Oktober überhaupt stattfindet, ist weiter unklar. Geladen wurden für diesen Tag Investor Martin Schlaff zu den Telekom-Ostgeschäften, Ex-Motorola Manager Joachim Wirth zum Skandal um die Vergabe des Blaulichtfunkes 2004 und Karlheinz Muhr, Investmentbanker und Freund von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, zur Buwog-Affäre. Von allen drei gibt es bisher keine Rückmeldung.
Ostermayer und Berlakovich stellen sich dem Ausschuss
Zugesagt haben für kommenden Dienstag übrigens SPÖ-Staatssekretär Josef Ostermayer und Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP).
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