• vom 01.10.2012, 17:48 Uhr

Politik

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Arbeitskraft, Erfahrung und Wissen der Alten nützen



  • Blecha und Khol beschäftigen sich in ihrem Buch mit dem Generationenvertrag.

Wien.

"Fressen die Alten den Kuchen weg?" von Karl Blecha, Andreas Khol und Christa Chorherr ist im Residenz Verlag erschienen, 248 Seiten, 19,90 Euro.

"Fressen die Alten den Kuchen weg?" von Karl Blecha, Andreas Khol und Christa Chorherr ist im Residenz Verlag erschienen, 248 Seiten, 19,90 Euro. "Fressen die Alten den Kuchen weg?" von Karl Blecha, Andreas Khol und Christa Chorherr ist im Residenz Verlag erschienen, 248 Seiten, 19,90 Euro.

(pech) Die Präsidenten von SPÖ-Pensionistenverband und ÖVP-Seniorenbund, Karl Blecha und Andreas Khol, haben mit der Wirtschaftswissenschafterin Christa Chorherr ein Buch zum Generationenvertrag geschrieben: "Fressen die Alten den Kuchen weg?", fragen sie provokant. Die zu erwartende Antwort: Nein.

Zur Präsentation haben die Ex-Parlamentarier Blecha und Khol am Montag in den Plenarsaal des Nationalrats geladen: Ex-Politiker wie die früheren SPÖ-Minister Lore Hostasch, Franz Hums und Christa Krammer, sowie der ehemalige oberösterreichische Landeshauptmann Josef Ratzenböck und die erste Klubobfrau der Grünen, Freda Meissner-Blau, sind gekommen.

Eingeleitet wurde die Veranstaltung von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, die sich entschieden für das Umlageverfahren im österreichischen Pensionssystem - die arbeitende Bevölkerung bezahlt die Pensionen - aussprach. Dadurch seien weite Teile der Bevölkerung nicht der Armut ausgesetzt.

Von dem von Experten vorgeschlagenen schwedischen Modell, das ein Pensionskonto vorsieht und bei dem man selbst bestimmen kann, wann man in Pension geht, halten weder Khol noch Blecha etwas. Sie betonen, dass das Pensionssystem auch weiter finanzierbar sei, vorausgesetzt, die Wirtschaft wachse wieder. Außerdem wehren sich die beiden gegen das Hinausmobben von älteren Arbeitnehmern aus dem Job. Die neuen Alten seien nicht mehr "die am Parkbankerl sitzenden, Tauben fütternden Menschen", sondern wollten etwas für die Gesellschaft beitragen.




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Dokument erstellt am 2012-10-01 17:54:18


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