Klagenfurt. "Part of the Game"-Affäre, Causa Birnbacher/Martinz, Korruptionsvorwürfe gegen die Landesspitze. Obwohl in Kärnten nahezu wöchentlich neue Anschuldigungen die Runde machen, wird die Bevölkerung noch einige Zeit mit den derzeitigen politischen Verhältnissen leben müssen. Zwar fordern SPÖ, ÖVP und Grüne eine sofortige Neuwahl, die FPK will aber erst am 3. März wählen.
Das hat Landeshauptmann Gerhard Dörfler am Sonntag in der ORF-"Pressestunde" bestätigt. Bis dahin sollten sich die Nebel gelichtet haben, sagte er. Vergangene Woche war ein Neuwahlantrag der drei Parteien gegen die FPK im Landtag zum achten Mal gescheitert. Ein Wahltermin ist aufgrund des Fristenlaufs daher im November gar nicht mehr möglich. SPÖ, ÖVP und Grüne favorisieren jetzt einen Jänner-Termin.
Die Korruptionsvorwürfe gegen ihn bezeichnete Dörfler als haltlos und machte die SPÖ für die Anzeigen gegen ihn verantwortlich. Die SPÖ wies dies entschieden zurück.
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