Eisenstadt.

Kurz vor der Wahl entfachte sich diese Woche eine Debatte über Einstellung des Güterverkehrs im Südburgenland. Die ÖBB-Tochter Rail Cargo Austria (RCA) plant, die Bedienung der Güterverkehrskunden im Pinkatal einzustellen. Beobachter rechnen damit, dass damit im Bezirk Oberwart der gesamte Bahnverkehr gefährdet ist. ÖVP, Grüne und FPÖ plakatieren daher in Oberwart gemeinsam gegen die SPÖ: "Weil die SPÖ es will, steht die Bahn im Süden still. 5000 Pendler und die Wirtschaft wollen ihren Zug zurück."
Ein Missgeschick, das sonst eher kleinen Parteien passiert, widerfuhr der SPÖ in Marz, sie verpasste die Einreichfrist und darf daher nicht antreten. Bei der Kommunalwahl werben zahlreiche Listen, dabei verwenden manche Gruppierungen eigene oder gegenüber einer Partei leicht abgeänderte Bezeichnungen, obwohl sie eigentlich mit einer der Landtagsparteien sympathisieren oder verbunden sind. Diese Listenergebnisse sollen beim Gesamtresultat der jeweiligen Partei zugerechnet werden. Die Sozialdemokraten kandidieren in 165 der 171 Kommunen als SPÖ, die ÖVP tritt in 170 Gemeinden an. In 19 Gemeinden treten grüne Gruppierungen an. Auch die FPÖ kandidiert überall als FPÖ, außer in Oberschützen, wo ein freiheitlicher Mandatar als Liste mit der Bezeichnung "FPO" antritt.
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