Wien.

Die SPÖ-Frauen halten ihre Bundesfrauenkonferenz traditionsgemäß einen Tag vor dem Parteitag ab. Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek stellt sich der Wiederwahl, unverändert sollen ihre Stellvertreterinnen - die neun Landesfrauenvorsitzenden - bleiben. Auch Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz stellt sich der Wiederwahl. Kanzler Werner Faymann wird dazu ebenso erwartet wie Elke Ferner, Vorsitzende der deutschen sozialdemokratischen Frauen.
Bereits vor etwa einem halben Jahr wurde begonnen, interessierte Frauen in einen Diskussionsprozess zu holen. In Internetdebatten haben rund 500 Frauen Schwerpunkte entwickelt, die wiederum elektronisch gereiht wurden. Gefordert werden unter anderem verpflichtende Frauenförderpläne für Unternehmen. Diese Förderpläne sollen auch an staatliche Aufträge und Wirtschaftsförderung gekoppelt werden. "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit", mehr Arbeitnehmerinnenschutz, eine Neubewertung der Arbeit und neue Chancen für Migrantinnen stehen ebenso auf der Wunschliste wie spezifische Aus- und Weiterbildungsprogramme. Gepocht wird weiter auf eine Quotenregelung in Vorständen und Aufsichtsräten auch in der Privatwirtschaft. Im Leitantrag wird hier auf den von Ministerin Heinisch-Hosek erstellten Leitfaden für betriebliche Frauenförderung verwiesen.
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