• vom 15.10.2012, 16:22 Uhr

Politik

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Sorger-Komitee pro Wehrpflicht ohne eigenes Modell



Wien.

Veit Sorger kämpfte beim Bildungsvolksbegehren noch an der Seite von Hannes Androsch. Bei der Wehrpflicht will er aber genau das Gegenteil.

Veit Sorger kämpfte beim Bildungsvolksbegehren noch an der Seite von Hannes Androsch. Bei der Wehrpflicht will er aber genau das Gegenteil.© APA/GEORG HOCHMUTH Veit Sorger kämpfte beim Bildungsvolksbegehren noch an der Seite von Hannes Androsch. Bei der Wehrpflicht will er aber genau das Gegenteil.© APA/GEORG HOCHMUTH

(zaw) Ex-IV-Präsident Veit Sorger konnte gar nicht genug betonen, dass er weder einer Partei angehöre noch sich einer verpflichtet fühle. Daher will er seinen Einsatz für den Erhalt der Wehrpflicht auch nicht als Einsatz für die ÖVP verstanden wissen. Und aus diesem Grund werde er auch kein eigenes Modell für eine Reform der Wehrpflicht ausarbeiten, denn dies sei Aufgabe der Politik, so Sorger am Montag bei der Präsentation der Initiative "Einsatz für Österreich".

Das Personenkomitee setzt sich für eine Ablehnung des Berufsheeres bei der Volksbefragung am 20. Jänner ein. Neben Sorger gehören ihm auch Skilegende Karl Schranz, Nationalbankchef Claus Raidl, Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit Herbert Anderl, der Vorstandschef der Raiffeisen Niederösterreich-Wien, Erwin Hameseder, und - quasi als Beleg der Überparteilichkeit - der Vizechef der Beamtengewerkschaft, Peter Korecky (FSG), an. Es ist das Gegenstück zu Hannes Androschs Personenkomitee "Unser Heer", das einen Berufsheer-Kurs fährt.

Davon will Sorger nichts wissen: "Das Heer ist eine Profitruppe" und mache eine hervorragende Arbeit, auch wenn man Kritik etwa bezüglich Ineffizienz und Frustration ernst nehmen müsse", so Sorger.




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Dokument erstellt am 2012-10-15 16:30:10


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