• vom 21.08.2013, 17:58 Uhr

Politik


FPÖ

Wirbel um radikale Inhalte in FPÖ-naher Facebook-Gruppe




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    Wien. Die Freiheitlichen plagen erneut vermutete Aktivitäten von Mitgliedern im Internet. In einer nicht-öffentlichen Facebook-Gruppe sollen laut "News" nicht nur politische Gegner beschimpft worden sein, auch rechtsradikale und antisemitische Postings sollen sich darauf befinden. Unter den knapp 150 Mitgliedern, unter die sich das Nachrichtenmagazin hineinschleusen hat lassen, befinden sich demnach auch Parteichef-Stellvertreter sowie Nationalrats- und Landtagsabgeordnete. FPÖ-Bundesobmannstellvertreter Johann Gudenus nannte die Postings im "News" "widerwärtig". Er trete sofort aus der Gruppe aus und habe derartiges nie gelesen.


    "Der ganze Muslime-Scheißhaufen gehört mit Benzin übergossen und angezündet, die Benzinkosten übernimm selbstverständlich ich", soll demnach in der geschlossenen Facebook-Gruppe gepostet worden sein. Oder: "Diese Kameldreckfresser gehören ALLE ausradiert, ohne Ausnahme!" Kanzler Werner Faymann soll als "echtes rotes Schwein" beschimpft worden sein, das "ins Grab hinein" gehöre. Administratorin soll eine FPÖ-Gemeinderätin aus Bad Fischau sein. Diese habe gesagt, sie distanziere sich "von gar nix".

    Munition für SPÖ und Grüne
    Die politischen Mitbewerber reagierten empört: FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache müsse sich distanzieren "und die rechten Hetzer ihrer Ämter entheben", sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos. Die ÖVP forderte er auf, eine Zusammenarbeit mit den Blauen nach der Nationalratswahl auszuschließen. Der Grüne Karl Öllinger verwies auf den Widerspruch zwischen Hasspostings und "Nächstenliebe"-Plakaten: "Das ist Wählertäuschung pur."




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    Dokument erstellt am 2013-08-21 18:02:06



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