• vom 13.12.2013, 17:01 Uhr

Politik

Update: 18.12.2013, 18:08 Uhr

Regierungsbildung

Personalia: Parlament




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief






    (kats) Und sie bleiben doch. Die bei der Parteivorstandssitzung am Donnerstagabend ausgetauschten ÖVP-Minister werden allesamt ihre Nationalratsmandate annehmen. Die scheidende Finanzministerin Maria Fekter (57) wird aber wohl nicht als Hinterbänklerin versauern. Möglich ist ein Wechsel der Juristin und Betriebswirtin in die Privatwirtschaft, auch könnte sie 2015 Wirtschaftskammer-Boss Christoph Leitl ablösen.

    Der gegen den heftigen Widerstand von Tirols Landeshauptmann Günther Platter abgelöste Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle bleibt ebenfalls im Nationalrat. Der 64-Jährige hat sich als Wissenschaftssprecher angeboten und wird sich wissenschaftlich betätigen. Den Job als Rektor der Uni Innsbruck, den er 2011 für das Ministerium aufgegeben hat, bekommt er freilich nicht zurück.


    An die Uni zurück geht jedenfalls die scheidende Justizministerin Beatrix Karl. Sie wird bereits am Dienstag ihr Büro am Arbeits- und Sozialrechtsinstitut der Grazer Uni wieder beziehen. Die 46-Jährige bleibt ebenfalls im Parlament.

    Auch Noch-Lebensminister Nikolaus Berlakovich, studierter Landwirt, bleibt dem Plenarsaal erhalten. Er möchte sich "mit vollem Engagement dort einbringen". Mit dem regen Wechsel in der schwarzen Ministerriege rücken nur wenige Personen auf der Wahlliste nach. Die Mandate von Sebastian Kurz und Michael Spindelegger werden frei: Für den langjährigen Behindertensprecher Franz-Joseph Huainigg und Gesundheitssprecher Erwin Rasinger. Auch die Sitze von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner werden neu vergeben.

    Bei der SPÖ gibt es mehr Nachrücker. So wird Finanzsprecher Jan Krainer (45) über die Wiener Liste wieder in den Nationalrat einziehen. Auch die Steirerin Elisabeth Hakel bekommt wieder einen Sitz, ebenso wie Hubert Kuzdas. Unklar ist, wie es dem früheren Finanzstaatssekretär Christoph Matznetter (54) ergeht. Er soll sein Mandat von den Steirern bekommen, darüber wird am Montag entschieden.




    Leserkommentare




    Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


    captcha Absenden

    * Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2013-12-13 17:05:14
    Letzte nderung am 2013-12-18 18:08:55



    Österreich hat gewählt

    Hier finden Sie die Ergebnisse aus allen Bundesländern
    Zu den Ergebnissen


    Werbung



    Beliebte Inhalte

    Meistgelesen
    1. Die Anwälte schlagen zurück
    2. Volle Konzentration auf die Krankenkassen
    3. Kurz sieht Verhandlungen auf der Zielgeraden
    4. Geplante Maßnahmen
    5. Grassers Anwalt zieht über Anklage her
    Meistkommentiert
    1. Es darf geraucht werden
    2. 12-Stunden-Tag wird kommen
    3. "Spender haben Ziel erreicht"
    4. Regierungspakt zu Weihnachten
    5. Ist jedes Kind gleich viel wert?


    Werbung


    Werbung