Er stellte vier konkrete Forderungen auf:
* Im Internet veröffentlichte Daten dürften nur in einer mit dem ursprünglichen Veröffentlichungszweck vereinbarten Weise genutzt werden.
* Web 2.0-Nutzer sollten die Kontrolle über einmal im Internet veröffentliche Daten stets behalten. Sie sollten das Recht haben, für selbst erzeugte Inhalte ein Verfallsdatum vorzusehen und personenbezogene Daten wieder löschen können.
* Jeder Dienst-Anbieter soll die Nutzung auch mit einem Nicknamen oder Pseudonym ermöglichen.
* Suchmaschinenzugriffe seien von der Zustimmung der Betroffenen abhängig zu machen.
Maier hofft nun auf eine Initiative Österreichs auf EU-Ebene, um die Bestimmungen in sozialen Netzwerken international neu zu regeln und die nationale Durchsetzbarkeit zu gewährleisten. Gleichzeitig kritisierte er, dass Neonazis ihre Aktivitäten im Internet erneut verstärkt hätten. So habe sich die Zahl unzulässiger Internet-Beiträge im Vergleich zum Vorjahr beinahe verdoppelt.
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