• vom 29.12.2015, 11:47 Uhr

Politik

Update: 29.12.2015, 11:55 Uhr

Universität

Leichter Anstieg bei Studierenden




  • Artikel
  • Lesenswert (1)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online/APA

  • Flüchtlingsinitiative bringt Plus bei außerordentlichen Studierenden, särkerer Anstieg an Fachhochschulen.

Entwicklung der Studentenzahlen gesamt und der Studienanfänger seit 2000/01

Entwicklung der Studentenzahlen gesamt und der Studienanfänger seit 2000/01© APA Entwicklung der Studentenzahlen gesamt und der Studienanfänger seit 2000/01© APA

Wien. 1,5 Prozent mehr Studierende als noch im Vorjahr: Im Wintersemester 2015/16 sind an den öffentlichen Unis 308.664 Studierende inskribiert. An den Fachhochschulen (FH) ist der Anstieg höher: 48.055 Personen entsprechen einem Plus von 5,2 Prozent.

Der Zuwachs bei der Gesamt-Studentenzahl an den Unis (ordentliche und außerordentliche Studenten) entspricht dabei praktisch genau jenem im Vorjahr, als erstmals die 300.000er-Grenze durchbrochen wurde. Auch die Zahl der Studienanfänger hat zugenommen: Insgesamt wurden im heurigen Wintersemester 45.057 Personen erstmalig zum Studium zugelassen (plus 2,1 Prozent).


Flüchtlingsinitative "MORE" führte zu Anstieg

Dabei zeigt sich eine Diskrepanz zwischen ordentlichen und außerordentlichen Studienanfängern (letztere besuchen nur einzelne Lehrveranstaltungen, Anm.): Während die Zahl der erstgenannten Gruppe gegenüber dem Vorjahr praktisch stagnierte, nahm jene der außerordentlichen stark zu (plus 16,6 Prozent auf 7.755). Das führt man im Ministerium vor allem auf die Flüchtlingsinitiative "MORE" der Universitätenkonferenz zurück.

Die höchsten Zuwächse bei den ordentlichen Neuzugelassenen verzeichnete das Mozarteum Salzburg mit plus 20 Prozent. Ebenfalls starke Zunahmen gab es an der Medizin-Uni Graz (15 Prozent), der Wirtschaftsuniversität (14 Prozent), der Kunstuni Linz (14 Prozent) und der Kunstuni Graz (zwölf Prozent).

Jus ist nach wie vor die Nummer Eins

Die von Studienanfängern am häufigsten inskribierten Studienrichtungen waren auch heuer Rechtswissenschaften (4.884) und Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (3.893). Es folgen Wirtschaftsrecht (3.092), Pädagogik (2.905), Anglistik und Amerikanistik (2.276), Informatik (2.221), Biologie (2.156), Deutsche Philologie (2.059), Psychologie (1.941) und Geschichte (1.810). Den größten Sprung in den Top 10 machte dabei die Biologie (plus drei Plätze).

An den FH begannen 2015/16 19.300 Personen ein Studium. Das sind um 5,1 Prozent mehr als im Jahr davor (18.363). Im FH-Sektor ist die Zahl der Studienanfänger bzw. Studenten allerdings durch eine Studienplatzfinanzierung praktisch vorgegeben.

"Unsere Hochschulen sind nicht nur Innovationstreiber, sondern auch wichtige Aus- und Weiterbildungseinrichtungen", betonte Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) in einer Aussendung. Die insgesamt 357.000 Studierenden an öffentlichen Unis und FH seien ein "neuer Höchststand und ein weiterer Beleg für die ungebrochene Attraktivität des Wissenschaftsstandortes Österreich".




Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2015-12-29 11:51:20
Letzte nderung am 2015-12-29 11:55:51



Österreich hat gewählt

Hier finden Sie die Ergebnisse aus allen Bundesländern
Zu den Ergebnissen


Werbung



Wissenswertes zur Nationalratswahl 2017 in unserem Live-Blog. Zum Wahl-Blog


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Mal wieder Opposition
  2. Die Chemie stimmt
  3. Klare Gegenansage zum Rechtspopulismus
  4. Des Dorfes Kern
  5. Grün ist die Hoffnung
Meistkommentiert
  1. "Kurz schlägt große Skepsis entgegen"
  2. SPÖ stimmt für Gespräche mit ÖVP und FPÖ
  3. Lunacek und Felipe geben auf
  4. Die Demontage des Grünen Klubs
  5. Kurz mit Strache-Inhalten und europäischem Anstrich


Werbung


Werbung