• vom 28.11.2016, 12:09 Uhr

Politik

Update: 28.11.2016, 13:06 Uhr

Volkspartei

Mitterlehner und Lopatka räumten Irritationen aus




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Von WZ Online, APA

  • Ausgelöst wurde die Auseinandersetzung von einer Wahlempfehlung Lopatkas für Norbert Hofer.

Zwischen ÖVP-Parteichef Reinhold Mitterlehner und ÖVP-Klubobmann Reinhold Lopatka herrscht dicke Luft.

Zwischen ÖVP-Parteichef Reinhold Mitterlehner und ÖVP-Klubobmann Reinhold Lopatka herrscht dicke Luft.© APAweb / Hans Klaus Techt Zwischen ÖVP-Parteichef Reinhold Mitterlehner und ÖVP-Klubobmann Reinhold Lopatka herrscht dicke Luft.© APAweb / Hans Klaus Techt

Wien. ÖVP-Obmann Reinhold Mitterlehner und sein Klubchef Reinhold Lopatka haben die "Irritationen" ausgeräumt. Das "klärende Gespräch" habe am Vormittag stattgefunden, hieß es in einer knappen Aussendung Montagmittag. Ausgelöst wurde die jüngste Auseinandersetzung von einer Wahlempfehlung Lopatkas für den FPÖ-Bundespräsidentenkandidaten Norbert Hofer.

"Die Irritationen wurden ausgeräumt", hieß es in der Aussendung und weiter: Lopatka stehe zu seiner Erklärung von vergangenem Donnerstag, die er ohne Information des Bundesparteichefs abgegeben habe, was der Klubobmann "bedauert". Beide haben aber keine Wahlempfehlung für die Stichwahl abgegeben, wurde betont. In ihren Aussagen haben sie "lediglich eine persönliche Präferenz erkennen" lassen.

Eher auf der Seite von Van der Bellen

Auslöser der Auseinandersetzung war eine offene Wahlempfehlung von Lopatka Ende vergangener Woche für Hofer. Mitterlehner hatte hierin einen "klaren Fall von Illoyalität" gesehen und ein Vier-Augen-Gespräch angekündigt. Dieses fand nun am Montagvormittag statt.

Offizielle Parteilinie für den Präsidentschaftswahlkampf ist nach dem Ausscheiden des ÖVP-Kandidaten Andreas Khol in der ersten Runde, dass es keine Wahlempfehlung der Partei gebe. Mit Fortdauer des Wahlkampfes mehrten sich aber die schwarzen Unterstützer - und zwar mit deutlichem Überhang für den ehemaligen Grünen-Chef Van der Bellen.

Auch Parteichef Mitterlehner, der sich lange zierte, sich zu deklarieren, stellte schließlich Mitte November im ORF-Radio klar: "Ich werde mit einiger Wahrscheinlichkeit den Herrn Van der Bellen wählen" - eine offizielle Wahlempfehlung sollte aber auch das keine darstellen.

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2016
Dokument erstellt am 2016-11-28 12:21:07
Letzte nderung am 2016-11-28 13:06:20



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