• vom 08.02.2017, 17:25 Uhr

Politik

Update: 08.02.2017, 17:36 Uhr

Bevlkerungswachstum

Neun Millionen Österreicher bis 2020




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  • Den stärksten Bevölkerungszuwachs verzeichnete 2016 erneut Wien. Österreich liegt im EU-Vergleich im Spitzenfeld.



Wien. (jm) Österreich ist wieder ein Stückchen gewachsen. Natürlich ist das Land nicht über Nacht flächenmäßig breiter oder länger geworden - die Bevölkerungszahl ist es, die wächst und wächst. Am 1. Jänner 2017 lebten laut vorläufigen Ergebnissen der Statistik Austria 8.773.686 Menschen in Österreich. Das sind knapp über 73.000 Menschen (oder 0,82 Prozent) mehr als vor einem Jahr.

Allen politischen Unstimmigkeiten zum Trotz ist und bleibt Österreich vor allem ein Einwanderungsland. Das Bevölkerungswachstum hing auch im vergangenen Jahr stark mit dem Zuzug aus dem Ausland und demnach auch mit der Migrationskrise zusammen. Mehr als 1,3 Millionen ausländische Staatsangehörige lebten zu Beginn dieses Jahres in Österreich. Mag ein großer Teil der Bevölkerung die Zuwanderung kritisch betrachten: Ohne sie würde das Erwerbspotenzial des Landes erheblich sinken. Das sagte zumindest Konrad Pesendorfer, Generaldirektor der Statistik Austria, im November des Vorjahres. Die aktuell starke Zuwanderung verschiebt den bisher erwarteten Bevölkerungsrückgang um einige Jahre in die Zukunft.


Plus 5 Prozent pro Jahr
Österreich wächst derzeit durchschnittlich um rund ein Prozent jährlich und liegt im EU-Spitzenfeld (siehe Grafik). Gegen Ende des Jahres 2020 erwartet das Datenamt Statistik Austria, dass in Österreich neun Millionen Menschen leben werden. Etwa zehn Jahre später könnten es 9,5 Millionen sein, sagt der Bevölkerungsexperte des Datenamtes, Alexander Wisbauer. Seit dem EU-Beitritt Österreichs 1995 wächst die Bevölkerung des Landes stetig. Vor 22 Jahren verzeichnete die Statistik Austria noch 7.948.278 Menschen hierzulande.

Wien als Bevölkerungsmotor
Vor allem Österreichs Städte wachsen schnell - Wien noch viel schneller. Immer mehr Menschen zieht es in die Stadt, vor allem das Erwerbsleben konzentriert sich stark auf den urbanen Raum. Das ist einer der Gründe, warum Österreichs Ballungsräume unaufhaltsam größer werden. Ein weiterer ist die Migrationskrise, von der vor allem Wien seit dem Sommer 2015 am stärksten betroffen ist. Die Hauptstadt verzeichnet bereits seit einigen Jahren die höchsten Wachstumsraten. In Wien stieg die Bevölkerungszahl im vergangenen Jahr mit 1,51 Prozent deutlich stärker als im Durchschnitt Österreichs. In absoluten Zahlen war dies ein Anstieg um 27.734 Personen auf 1.867.960 zu Jahresbeginn 2017.

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-02-08 17:30:06
Letzte nderung am 2017-02-08 17:36:39



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