• vom 06.09.2017, 08:34 Uhr

Politik

Update: 06.09.2017, 08:36 Uhr

Heinz Fischer

In Feierlaune









  • Altbundespräsident Heinz Fischer gab am Dienstag einen Ausblick auf das Republik-Jubiläumsjahr 2018.

Wien. (dab/apa) Ein Staatsakt, Symposien, Wettbewerbe und zahlreiche andere Veranstaltungen: Der Terminkalender für das Republik-Jubiläumsjahr 2018 wird prall gefüllt sein. Alt-Bundespräsident Heinz Fischer gab am Dienstag im "Presseclub Concordia" in Wien einen ersten Ausblick auf die Feierlichkeiten.

Den "Starschuss" machen wird eine Auftaktveranstaltung am 11. Jänner 2018 im Wiener Rathaus. Als Höhepunkt ist dann ein Staatsakt am 12. November in der Wiener Staatsoper vorgesehen, sagte Fischer in seiner Funktion als Regierungsbeauftragter für das Gedenkjahr.


Neben der Republiksgründung am 12. November 1918 wird 2018 noch einer Reihe weiterer Ereignisse gedacht. So soll etwa auch das Jahr 1848 (Märzrevolution und der Wiener Oktoberaufstand) in Erinnerung gerufen werden. Auch des "Anschlusses" Österreichs an Hitlerdeutschland am 12. März 1938 sowie des Novemberpogroms soll gedacht werden.

Die Arbeit des ehrenamtlich tätigen Beirats unter seinem Vorsitz gehe gut voran, sagte Fischer. Mit Nachbarländern wie der Slowakei bereite man gemeinsame Veranstaltungen vor.

Vier Millionen Euro
Geplant sind zahlreiche Ausstellungen - auch in zwei neuen Museen, im Haus der Geschichte in Niederösterreich und im Haus der Geschichte auf Bundesebene in Wien. Das Museum in Wien soll am 11. November 2018 in Wien eröffnet werden. Darüber hinaus soll es Symposien, Jugendwettbewerbe, Publikationen, wissenschaftliche Arbeiten, Kooperationen mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen geben.

Das Hauptaugenmerk werde auf dem 100. Jahrestag der feierlichen Proklamation der Republik Österreich am 12. November 1918 liegen, so Fischer. Die Staatsoper sei als Ort für den Staatsakt ausgewählt worden, weil zu diesem Zeitpunkt das Parlament aufgrund der laufenden Sanierungsarbeiten nicht zur Verfügung steht, sagte Fischer. Das Budget der Feierlichkeiten wird bei rund vier Millionen Euro liegen.




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Dokument erstellt am 2017-09-05 16:18:03
Letzte nderung am 2017-09-06 08:36:59



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