• Artikel vom 22.02.2012, 15:58 Uhr

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Gratis-Netzkarte und billiges Car-Sharing für Bewohner


  • Neues Wiener Modell "Bike Cities": Extras durch Parkplatz-Verzicht finanziert.

Wien.

"Richtungsweisend": Grüne forcieren Rad-Städte in Wien.

"Richtungsweisend": Grüne forcieren Rad-Städte in Wien. "Richtungsweisend": Grüne forcieren Rad-Städte in Wien.

(may) "Zukunftsweisend", "Kulturbruch", "Änderung im Verkehrsverhalten": Christoph Chorherr, grüner Planungssprecher in Wien, sparte am Mittwoch nicht mit Superlativen, um das neueste Wohnmodell mit grüner Handschrift zu promoten. Konkret geht es um ein Bauprojekt für 140 Parteien, wo die Bewohner teilweise auf ihr Auto verzichten sollen, dafür jede Menge andere Vorteile bekommen: Wie eine Gratis-Jahreskarte bei den Wiener Linien für ein Jahr, Car-Sharing zu besonders günstigen Konditionen, hochwertige Radabstellplätze im Haus, zehn Elektrofahrräder zur gemeinsamen Nutzung sowie eine umfangreiche Mobilitätsberatung für alle Bewohner kurz nach dem Einzug.

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Bauträger des Projekts in der Liesinger Perfektastraße (bei U6) ist das Österreichische Siedlungswerk; die Widmung wird diese Woche im Gemeinderat beschlossen, zwei Jahre später wird mit der Fertigstellung gerechnet. Extra-Kosten entstehen der Stadt trotz all dieser Extras nicht. Möglich macht es eine Ausnahme bei der Stellplatzverpflichtung - statt für jede Wohnung muss der Bauträger nur für 70 Prozent der Wohnungen einen Stellplatz bauen. "Ein Parkplatz kostet zwischen 8000 und 15.000 Euro. Das Geld, das hier gespart wird, kann für andere Dinge investiert werden", erörtert Chorherr, der in dem Projekt den Auftakt für eine ganze Reihe solcher "Bike Cities" für Wien sieht. "Die Verhandlungen mit anderen laufen."

Elektroautos für Salzburg
Auch in Salzburg wurde am Mittwoch ein neues Mobilitätsprojekt präsentiert: Als erste Stadt Österreichs will Salzburg am 1. März ein Car-Sharing-Projekt starten, das ausschließlich auf Elektroautos setzt. Fünf Ausleihstationen mit zehn Fahrzeugen stehen den Kunden in der ersten Ausbaustufe von "Emil", so der Name der gemeinsamen Gesellschaft von Salzburg AG und Rewe, zur Verfügung. Bis 2016 sollen 40 Stationen in der Stadt Salzburg entstehen. Die Projektbetreiber investieren rund eine Million Euro in die erste Ausbaustufe, die Fahrzeuge sollen sechs Stunden pro Tag ausgelastet sein.




Schlagwörter

Wien, Rad

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Dokument erstellt am 2012-02-22 16:05:09


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