Wien. Ungarn zeigt "Unverständnis", dass die EU-Kommission Beihilfen für Ungarn in der Höhe von 500 Millionen Euro kürzt. Das könne als "unbegründet bezeichnet werden", meinte Gergely Pröhle, Staatssekretär im Außenministerium in Budapest, in den "ZIB 2". Bereits zuvor hatte die ungarische Regierung in einer Aussendung die Empfehlung der... weiter
Brüssel. (czar/apa) Erstmals kommen nun die im Dezember beschlossenen Verschärfungen der Maßnahmen gegen Defizitsünder innerhalb der EU zum Tragen. Die EU-Kommission hat ihre Drohung gegen Ungarn wahr gemacht und friert rund 495 Millionen Euro an Fördergeldern aus dem Kohäsionsfonds für 2013 ein. Der Grund: die nicht zufriedenstellende Korrektur... weiter
Ried. Die Biertische stehen eng an eng. Schon lange vor dem Einzug von FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache ist die Luft zum Schneiden, der Saal mit rund 2000 FPÖ-Sympathisanten prall gefüllt. Für 13 Euro bekommen die Gäste eine Portion Heringkäse, eine Halbe Bier und die politische Weltsicht der FPÖ... weiter
Wien. Mit einem eigenen Opferschutzregister will Innenministerin Johanna Mikl-Leitner die Situation für Kinder, die unter Gewalt in ihrer Familie leiden, verbessern. Mit diesem Register will die Ressortchefin den "Spitalstourismus" von Eltern schwieriger machen, wie sie am Mittwoch in einer Pressekonferenz zum "Tag der Kriminalitätsopfer" sagte... weiter
Wien. (hes) Die Zukunft der Eurozone entscheidet sich nicht in Athen, sondern in Madrid und Rom. Davon ist Ulrich Kater, Chefvolkswirt der deutschen Dekabank, überzeugt - und auch davon, dass der Wille, das politische Projekt Euro am Leben zu erhalten, im angelsächsischen Raum deutlich unterschätzt wird... weiter
Athen/Wien. Bloß keine Wahlen in Griechenland: Politiker von Athen über Berlin bis nach Brüssel wollen den im April anstehenden Urnengang unbedingt verschieben. Zu groß ist die Angst vor unberechenbaren Zuständen. Denn die großen Zentrumsparteien, die seit 40 Jahren die Regierung stellen, befinden sich im freien Fall: Gerade einmal auf 8 Prozent... weiter
Budapest. Der ungarische Volkswirtschaftsminister György Matolcsy konterte am Mittwoch als Erster die schlechten Nachrichten aus Brüssel. Darauf, dass die EU-Kommission ab 1. Jänner 495,2 Millionen Euro der insgesamt 1,7 Milliarden Euro sperrt, die Ungarn im kommenden Jahr aus den Kohäsionsfonds zustehen, ging er allerdings gar nicht ein... weiter