• Artikel vom 28.05.2010, 18:47 Uhr

Europa

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Serbien soll 3000 Beamte abbauen


  • IWF droht damit, Kredittranche nicht auszubezahlen.
  • Belgrad. Der Internationale Währungsfonds IWF verlangt von Serbien harte Sparmaßnahmen: Sollten bis Ende Juni nicht rund 3000 Stellen im öffentlichen Sektor gestrichen werden, läuft das Land Gefahr, ohne eine IWF-Kredittranche in Höhe von 380 Millionen Euro zu bleiben, berichtete der Sender B-92 am Freitag.

Nach früheren Regierungsplänen sollten eigentlich schon bis Ende März in der Staatsverwaltung und in der Kommunalverwaltung 8500 Stellen gestrichen werden. Finanzministerin Diana Dragutinovic erklärte nun gegenüber dem Sender, dass bisher 40 bis 50 Prozent des Personalabbaus umgesetzt seien. Warum es zu Verzögerungen kam, erläuterte die Ministerin nicht. Belgrader Medien spekulierten schon vor Wochen, dass die Regierungskoalition die unpopuläre Maßnahme hinauszögern wolle.

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Vergangenes Jahr wurde zwischen Serbien und dem IWF ein Kreditabkommen in Höhe von 2,8 Milliarden Euro abgeschlossen. Derzeit überprüfen IWF-Vertreter die Rahmenbedingungen für den Kredit.



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Dokument erstellt am 2010-05-28 18:47:02
Letzte Änderung am 2010-05-28 18:47:00


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