Jerusalem. Mit scharfen Worten hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanyahu auf die Einigung der Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas über die Bildung einer gemeinsamen Übergangsregierung reagiert. Er warf Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas, der dieser Regierung vorstehen soll, vor, den "Pfad des Friedens" zu verlassen. "Entweder Frieden mit der Hamas oder mit Israel, beides ist nicht zu haben", betonte Netanyahu nach einem Treffen mit den Regierungsmitgliedern seiner Likud-Partei.
Auch innerhalb der im Gaza-Streifen herrschenden Hamas stößt die von Abbas mit Hamas-Exil-Chef Khaled Meshaal getroffene Vereinbarung nach arabischen Medienberichten auf Widerstand. Vor allem der ehemalige Außenminister Mahmoud al-Zahar soll die Einigung entschieden ablehnen. Man rechnet mit einer Spaltung innerhalb der Hamas.
UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon rief Abbas dazu auf, den Dialog mit Israel fortzusetzen. In einem Telefongespräch mahnte Ban den Palästinenserpräsidenten, dass die Aussöhnung der rivalisierenden Palästinenserorganisationen Hamas und Fatah untereinander Verhandlungen mit Israel nicht ausschließen dürfe.
Das US-Justizministerium würde erneut Opfer eines Hacker-Angriffs.Screenshot justice.gov Das US-Justizministerium würde erneut Opfer eines...weiter