Islamabad. Beim Angriff einer US-Drohne ist in Pakistan am Donnerstag der Al-Kaida-Anführer Badar Mansoor getötet worden. Der mit der Koordinierung von Anschlägen befasste Mansoor sei in der Früh nahe der afghanischen Grenze gestorben, sagten pakistanische Geheimdienstbeamte und ein Mitglied des Terrornetzwerks der Nachrichtenagentur AFP. Mansoor hatte sich schon länger im Visier der US-Streitkräfte befunden.
Bei dem Angriff sind nach Geheimdienstangaben insgesamt mindestens vier Extremisten getötet worden. Der US-Angriff erfolgte in Miranshah im Stammesgebiet von Nord-Waziristan. Die Gegend gilt auch als wichtiger Rückzugsort für mit Al-Kaida verbündete pakistanische Taliban-Mitglieder.
Mansoors Tod sei ein schwerer Schlag für Al-Kaida in Pakistan, sagte ein ranghoher pakistanischer Beamter. Nach dem Tod des früheren pakistanischen Al-Kaida-Anführers Ilyas Kashmiri sei Mansoor de facto zum Al-Kaida-Chef in dem Land aufgestiegen. Er soll zahlreiche extremistische Kämpfer nach Afghanistan entsandt haben. Mansoor soll außerdem für Anschläge mit zahlreichen Toten verantwortlich sein und zählte schon seit längerer Zeit zu den Hauptzielen der US-Streitkräfte.
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