- Artikel vom 21.08.2009, 18:10 Uhr
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Terroralarm als Wahlkampfhilfe für Bush
- Ex-Minister Ridge erhebt schwere Vorwürfe.
- Washington. Fast täglich machen neue Enthüllungen über politische Missetaten der Bush-Administration in den USA Schlagzeilen. Nachdem bekannt geworden war, dass im Zuge des Anti-Terror-Kampfes Privatmilizen als Killerkommandos angeheuert worden waren, wartete nun sein seinerzeitiger Heimatschutzministers Tom Ridge mit brisanten Fakten auf.
In seinem neuen Buch, das im September erscheint, behauptet er, auf ihn sei kurz vor der Präsidentenwahl 2004 vonseiten des US-Kabinetts - namentlich von Verteidigungsminister Rumsfeld und Justizminister Ashcroft - massiver Druck ausgeübt worden, die Terroralarm-Warnstufe anzuheben. Damit habe sich George W. Bush bessere Chancen auf eine Wiederwahl erhofft. Er habe die Forderung nicht erfüllt, die Angelegenheit sei aber mit ausschlaggebend für seinen raschen Rücktritt gewesen, so Ridge. Eine Sicherheitsberaterin des Ex-Präsidenten George W. Bush wies die Vorwürfe zurück.
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Dokument erstellt am 2009-08-21 18:10:08
Letzte Änderung am 2009-08-21 18:10:00
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