
Paris. (reu/rie) Die Doping-Schlinge um Lance Armstrong hat sich in den vergangenen Wochen immer mehr zugezogen. Doch der Internationale Radsportverband (UCI) hüllte sich in der Causa in Schweigen. Am Montag wird es endlich gebrochen. Während einer Pressekonferenz will der UCI-Präsident Pat McQuaid Stellung zu den massiven Doping-Anschuldigungen der US-Antidopingbehörde (USADA) Stellung beziehen.
Der UCI kann entweder die von der USADA ausgesprochene lebenslange Sperre für Armstrong bestätigen und ihm gleichzeitig alle sieben Tour-Titel aberkennen, oder aber die Angelegenheit an den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) weitergeben.
Am Montag um 13 Uhr will McQuaid, der stets als Armstrong-Unterstützer galt, in Genf vor die Presse treten, wie der UCI am Freitag mitteilte.
Armstrong war durch einen 1000-seitigen Bericht der USADA schwer in Bedrängnis gebracht worden. Der USADA zufolge sei Armstrong in das "erfolgreichste, professionellste und ausgeklügeltsten Doping-Programm" der Sportgeschichte involviert gewesen.