Wien. Der LASK hat als einziger Vertreter der 20 in der Fußball-Bundesliga engagierten Clubs in erster Instanz noch keine Lizenz erhalten. Wie die Liga am Montag bekanntgab, wurde dem Tabellendritten der Ersten Liga vom Senat 5 die Spielgenehmigung für die kommende Saison verweigert. Die übrigen Vereine erhielten die Lizenz, wobei in der höchsten Spielklasse der FC Admira und Wacker Innsbruck Auflagen erhielten.
Die aus dem Vorjahr bestehende finanzielle Auflage für die Wiener Austria wurde laut Bundesliga-Angaben ausgesetzt. Die Wiener müssen damit nicht mehr quartalsmäßig Bericht erstatten. Die Austria verfügt zwar über negatives Eigenkapital, hat das abgelaufenen Geschäftsjahr aber positiv abgeschlossen.
Gegen den Beschluss kann der Lizenzbewerber innerhalb von zehn Tagen, also bis spätestens 10. Mai, beim Protestkomitee schriftlichen Protest einlegen. Die Entscheidung des Protestkomitees wird dann bestimmungsgemäß innerhalb von fünf Tagen getroffen. Damit ist der Instanzenweg innerhalb der Bundesliga abgeschlossen, danach kann noch eine Klage beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht eingebracht werden.
Man muss kein Austria-Fan sein, um die Austria 2012/13 (zumindest ein bisschen) zu bewundern. Sie hat sich endgültig von der Post-Stronach-Ära...
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