Linz. (sir) Bei einer nüchternen Potenzialanalyse österreichischer Fußballklubs würde der Lask gut abschneiden: Großes, bald renoviertes Stadion, viele Fans, interessierte Wirtschaftstreibende, eine angeschlossene Nachwuchsakademie. Doch die Realität weist den Lask ab kommender Saison in der dritten Liga aus.
Dass es zum Lizenzentzug gekommen ist, hat mit dem sukzessiven Rückzug von Geldgebern in den vergangenen Jahren zu tun. Klubpräsident Peter-Michael Reichel, der für eine Stellungnahme nicht erreichbar war, hat seit der Rettung des Lask vor zwölf Jahren einiges investiert, und als Geschäftsmann ist er prinzipiell daran interessiert, einen Rückfluss zu generieren. Dazu müsste der Lask international spielen, doch dafür benötigt der Klub Sponsoren. Und die sind nicht bereit einzusteigen, solange Reichel den Klubchef gibt. Die andere Möglichkeit: Reichel findet einen Käufer für den Lask. So lange sich aber weder Reichel, noch potenzielle Sponsoren bewegen, ist die Zukunft der Linzer düster.
Man muss kein Austria-Fan sein, um die Austria 2012/13 (zumindest ein bisschen) zu bewundern. Sie hat sich endgültig von der Post-Stronach-Ära...
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