• vom 20.09.2012, 22:49 Uhr

Fußball

Update: 21.09.2012, 00:23 Uhr
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Defensives Rosenborg Trondheim siegt in Wien

Rapid scheitert im Geisterspiel



  • Auftakt in die Europa League ohne Zuschauer und ohne Punkte.
  • Aufstiegschancen damit deutlich geringer.

Vom Europa-League-Helden zum tragischen Helden: Dani Alar verschoss beim Stand von 1:2 für Rosenborg einen Elfmeter.

Vom Europa-League-Helden zum tragischen Helden: Dani Alar verschoss beim Stand von 1:2 für Rosenborg einen Elfmeter.APAweb/Hochuth Vom Europa-League-Helden zum tragischen Helden: Dani Alar verschoss beim Stand von 1:2 für Rosenborg einen Elfmeter.APAweb/Hochuth

Rapid hat sich zum Auftakt der Gruppenphase der Fußball-Europa-League nicht mit Ruhm bekleckert. Österreichs Rekordmeister musste sich am Donnerstag Rosenborg Trondheim im "Geisterspiel" zu Hause mit 1:2 (0:1) geschlagen geben. Rapid war in der wegen UEFA-Sanktionen vor leeren Rängen im Ernst-Happel-Stadion ausgetragenen Begegnung zwar lange Zeit feldüberlegen, in der Offensive aber erschreckend harmlos.

Die Hütteldorfer gerieten durch ein kurioses Tor von Tarik Elyounoussi, dem eine Aneinanderreihung von Fehlern vorangegangen war, früh in Rückstand (18.). Die weiteren Tore in der schwachen Partie bei ungewohnter Atmosphäre fielen nach Cornern. Erst traf Rosenborg-Kapitän Mikael Dorsin (60.), dann Rapid-Verteidiger Markus Katzer (65.).

Die beste Gelegenheit auf den Ausgleich ließ Deni Alar aus, der mit einem Elfmeter an Rosenborg-Keeper Daniel Örlund scheiterte (71.). Der U21-Teamspieler war zuvor von Gamboa selbst gelegt worden. In den vergangenen vier Europacup-Spielen hatte Alar noch jeweils getroffen - und Rapid damit gegen Vojvodina Novi Sad und PAOK Saloniki zum dritten Einzug in die EL-Gruppenphase nach 2009 und 2010 verholfen.

Rapid-Trainer Peter Schöttel setzte auf dieselbe Startformation wie zuletzt beim 0:0 gegen die Admira. Hinter Solospitze Terrence Boyd sollten Alar, Steffen Hofmann und Guido Burgstaller für Akzente sorgen. Die Hütteldorfer hatte zwar von Beginn an mehr Spielanteile, aber kaum klare Torchancen. Vor der Pause sorgten lediglich Schüsse von knapp außerhalb des Strafraums durch Burgstaller (14.) und Boyd (41.) für so etwas Ähnliches wie Gefahr.

Rosenborg agierte aus einer gesicherten Defensive und lauerte auf Konter - mit Erfolg. Das 1:0 war allerdings ein Geschenk. Rapid-Torhüter Lukas Königshofer ließ im Nachfassen bedrängt vom heranstürmenden Daniel Fredheim Holm den Ball aus. Katzer brachte bei der Klärung mit einem Pass Innenverteidiger Gerson in Verlegenheit, der den Ball vertändelte und Elyounoussi die Chance gab, den Ball ins leere Tor zu heben.

Anstatt in sein Gehäuse zurückzulaufen, hatte sich Königshofer über das Einsteigen von Fredheim Holm beschwert. Auch bei einem schwierigen Flatterball von Mikkel Diskerud zeigte der 23-Jährige eine kleine Unsicherheit (32.). Nach Seitenwechsel legten der Tabellendritte der norwegischen Liga durch Dorsin nach. Der Verteidiger verwertete einen Eckball im Fünfmeterraum frei stehend per Kopf. Der indisponierte Gerson hatte einmal mehr den Ball verpasst.




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Dokument erstellt am 2012-09-20 22:51:41
Letzte Änderung am 2012-09-21 00:23:05


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