• vom 21.09.2012, 13:25 Uhr

Fußball

Update: 21.09.2012, 13:29 Uhr
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Römische Rassisten sollen endlich weg vom Sport

Fußball: Tottenham-Spieler Defoe und Lennon rassistisch beleidigt



  • In Europa-League-Heimspiel gegen Lazio Rom

Die Anhänger von Lazio Rom gelten als äußerst rechtsextrem und fallen immer wieder durch Beschimpfungen, Handgreiflichkeiten und Geschmacklosigkeiten auf.

Die Anhänger von Lazio Rom gelten als äußerst rechtsextrem und fallen immer wieder durch Beschimpfungen, Handgreiflichkeiten und Geschmacklosigkeiten auf.APAweb/REUTERS/Dylan Martinez Die Anhänger von Lazio Rom gelten als äußerst rechtsextrem und fallen immer wieder durch Beschimpfungen, Handgreiflichkeiten und Geschmacklosigkeiten auf.APAweb/REUTERS/Dylan Martinez

London. Der englische Premier-League-Club Tottenham Hotspur denkt über eine Beschwerde bei der Europäischen Fußball-Union wegen rassistischer Schmähungen zweier seiner Spieler nach. Dies berichteten englische Medien am Freitag. Während des Europa League-Spiels gegen Lazio Rom (0:0) sollen Teile der italienischen Fans die dunkelhäutigen Spurs-Spieler Jermain Defoe und Aaron Lennon mit Affenlauten beleidigt haben. Laut des Twitter-Dienstes der BBC will die UEFA den Spielbericht abwarten und dann entscheiden, ob sie Untersuchungen einleiten wird.

  Spurs-Trainer Andre Villas-Boas erklärte, er habe die Schmähungen am Donnerstag im Stadion an der White Hart Lane nicht gehört. Dennoch ist er sich sicher, dass der Verband handeln wird. "Normalerweise ist die UEFA bei solchen Angelegenheiten sehr aktiv. Unser gemeinsames Anliegen ist es, Rassismus aus den Fußballstadien fernzuhalten." In der Vorsaison hatte das Image des englischen Fußballs wegen der Rassismus-Skandale um Liverpools Stürmer Luis Suarez und Chelseas Verteidiger John Terry gelitten. Beide Profis sollen Gegenspieler rassistisch beleidigt haben.

Ein bekanntes Thema bei Lazio
Die Anhänger von Lazio Rom gelten als äußerst rechtsextrem und fallen immer wieder durch Beschimpfungen, Handgreiflichkeiten und Geschmacklosigkeiten auf. Von an Galgen hängenden farbigen Spielern bis zu Hackenkreuzen, dem Führer-Gruß Mussolinis und dem Singen rassistischer Sprechchöre reicht die Palette an menschenunwürdigen Vorgängen. Der Verein dürfte sich seiner Rolle durchaus bewusst sein und die Klischees entsprechend bedienen. Drastische Maßnahmen, Konsequezen oder Entschuldigungen gab es bislang keine. Warum allerdings die UEFA und FIFA solange zuschauen, bleibt ein Geheimnis.




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Lazio Rom

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-09-21 13:28:56
Letzte Änderung am 2012-09-21 13:29:54


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