Wien. Die Bundesligisten SK Rapid Wien, SV Ried und SV Mattersburg haben am Mittwoch nur mit Mühe den Aufstieg ins Achtelfinale des ÖFB-Fußball-Cups geschafft. Die Rapidler sorgten erst in der Schlussphase für den 4:1-Sieg beim SV Allerheiligen, genauso wie die Mattersburger im Duell mit dem ASK Bad Vöslau (3:2). Vorjahresfinalist Ried benötigte bei der Union St. Florian sogar ein äußerst spannendes Elfmeterschießen, um dort mit 5:4 hauchdünn weiterzukommen. Der WAC fertigte demgegenüber den GAK gleich mit 6:0 ab.
Nächster Spieltermin 30./31. Oktober
Damit sind im Achtelfinale noch acht Bundesligisten vertreten. Titelverteidiger Salzburg (3:1 gegen Stegersbach), die Austria (3:2 gegen Dornbirn), Sturm Graz (5:0 gegen Schwechat) und Wacker Innsbruck (5:1 n.V. gegen Sollenau) hatten bereits am Dienstag ihr Ticket für die nächste Runde gelöst. Wr. Neustadt und die Admira sind ausgeschieden.
Von den Erste-Liga-Clubs sind nur mehr Altach und der FC Lustenau im Bewerb vertreten. Komplettiert wird das Achtelfinale durch die Regionalligisten Villacher SV, Austria Klagenfurt, LASK, Pasching und Kalsdorf. Im Rennen ist auch noch der Wiener Stadtligist Wiener Viktoria. Die Auslosung findet am Sonntag im Rahmen der ORF-Sendung "Sport am Sonntag" statt, Spieltermine sind der 30./31. Oktober.
Mühevoll weiter
Die Rapidler gerieten vor rund 2.000 Zuschauern in Allerheiligen zwar durch ein Tor von Michael Kulnik (46.) unmittelbar nach der Pause in Rückstand, schafften aber dank Treffern von Mario Sonnleitner (49.), Deni Alar (77., 92.) und Amateur Kristijan Dobras (89.) gegen den steirischen Regionalligisten noch einen vom Ergebnis her klaren und verdienten 4:1-Erfolg.
Fast vorzeitig zu Ende ging die Cupsaison für die Rieder. Die Innviertler hatten im Oberösterreich-Duell mit dem Regionalligisten St. Florian im Elfmeterschießen das Glück, dass Mitterndorfer beim Stand von 4:4 seinen Versuch nicht verwertete. In der Folge traf Thomas Reifeltshammer und Winkler scheiterte an Ried-Goalie Wolfgang Schober. Nach 90 und 120 Minuten war es nach Toren von Roland Hinterreiter (67.) sowie Reifeltshammer (53.) jeweils 1:1 gestanden. Zwischen dem Regionalliga-Gastgeber und dem Bundesligisten, der ab der 71. Minute nach einer Gelb-Roten Karte für Anel Hadzic in Unterzahl agieren musste, war eigentlich kaum ein Unterschied zu erkennen.
Zittern mussten auch die Mattersburger, die im Aufeinandertreffen mit dem niederösterreichischen Landesliga-Tabellenführer Bad Vöslau erst in der 90. Minute durch einen Treffer von Thorsten Röcher erlöst wurden. Zuvor hatten Dominik Altrichter (12.) und Jochen Wöhrer (84.) sowie Christian Ressler (30.) und Michael Mörz (69.) getroffen gehabt.
Keine Blöße gab sich der WAC. Der Bundesliga-Aufsteiger geriet gegen den GAK schon früh auf die Siegerstraße und durfte sich nach Toren von Ruben Rivera (8., 63., 64.), Sandro Zakany (9., 28.) und Stephan Stückler (23.) auch über einen Kantersieg freuen.
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