• vom 02.11.2016, 15:55 Uhr

Fußball


Champions-League-Gruppenphase

Pep Guardiola darf wieder lachen




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  • Manchester-City-Coach ist mit 3:1-Sieg über "das beste Team der Welt" zufrieden. Barça verpasst vorzeitigen Aufstieg.

Manchester/Eindhoven. Startrainer Pep Guardiola hat am Dienstagabend nach dem 3:1-Heimsieg von Manchester City über seinen Ex-Klub Barcelona hochzufrieden Resümee gezogen. Seine Mannschaft habe "das beste Team der Welt geschlagen", betonte der Katalane. Guardiola lobte vor allem den Charakter seiner Kicker, die zwei Wochen nach dem 0:4-Debakel in Barcelona erneut 0:1 in Rückstand geraten waren.

Auch Barça-Erfolgscoach Luis Enrique war trotz der Niederlage voll des Lobes für seine Mannen, die seiner Meinung nach vor der Pause "die besten 40 Minuten auf dieser Bühne gegen einen Topgegner" gezeigt hatten. Pep Guardiola pflichtete seinem ehemaligen Vereins- und Teamkollegen bei. "Sie hatten fantastische erste 38 Minuten, da hatten wir viele Probleme, aber unser erstes Tor hat uns sehr geholfen", erklärte der Trainer der Citizens, die durch ein Kontertor von Star Lionel Messi in der 21. Minute das 0:1 kassiert hatten.


Doch ein Doppelpack von Ilkay Gündogan (39., 74.) und ein Treffer des Belgiers Kevin De Bruyne, der in der 51. Minute per Freistoß das 2:1 erzielte, sorgten für die Wende zugunsten des englischen Tabellenführers. Gündogan geriet angesichts der Leistung sogar ins Schwärmen: "In der zweiten Hälfte haben wir wunderbar gespielt und Barcelona dominiert. Dieser Sieg war mehr als verdient. Das war ein unglaubliches Spiel."

Guardiola unterstrich die Wichtigkeit des Erfolgs, nachdem das Team aus Manchester zuvor sämtliche fünf Champions-League-Duelle mit den Katalanen verloren hatte. "Wir haben die Gewissheit, dass wir das beste Team besiegt haben", sagte der 45-Jährige mit Blick auf die historische Dimension für die nachfolgende Spielergeneration bei City. "Dabei spielen wir dieses neue System nicht einmal vier Monate", betonte er, fügte aber hinzu, dass seine Mannschaft dennoch einiges an Verbesserungspotenzial habe.

Im Gegensatz zu Barça, das durch die Niederlage den vorzeitigen Achtelfinal-Aufstieg verpasst hat, darf Guardiolas anderer Ex-Klub schon einmal für die K.o.-Phase planen. Die Bayern siegten mit ÖFB-Star David Alaba 2:1 beim PSV Eindhoven und stehen damit zum 13. Mal en suite unter den letzten 16 der Königsklasse. Matchwinner der Münchner, die mit dem Sieg und vorzeitigen Aufstieg alleine am Dienstag 7,5 Millionen Euro an Prämien verdienten, war erneut Torjäger Robert Lewandowski mit einem Doppelpack (34./Elfmeter, 74.). "Ich fühle mich super", meinte der 28-jährige Pole, der nun in dieser Saison schon bei 14 Toren in 14 Pflichtspielen hält. Bereits am Samstag hatte Lewandowski beim 3:1-Erfolg in Augsburg zwei Tore erzielt.

In drei Wochen müssen die Münchner (9 Punkte) in Russland gegen Rostow nachlegen, um am 6. Dezember in München ein echtes Endspiel um den Gruppensieg gegen den ebenfalls fix im Achtelfinale stehenden Spitzenreiter Atlético Madrid (12) zu erreichen. Die Madrilenen haben gegen Rostow (2:1) auch ihr viertes Gruppe-D-Match gewonnen, nachdem Antoine Griezmann noch in letzter Minute einen Doppelpack geschnürt hatte. In der Gruppe A stehen mit Arsenal und Paris St. Germain die Aufsteiger fest.




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Dokument erstellt am 2016-11-02 15:59:06



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