• vom 18.01.2017, 16:11 Uhr

Fußball

Update: 18.01.2017, 21:08 Uhr

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Wenn sich zwei streiten, müssen beide gehen




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  • Fußball-Bundesligist St. Pölten trennt sich von Daniel Segovia und Alhassane Keita.

Daniel Segovia muss St. Pölten verlassen. - © apa/Georg Hochmuth

Daniel Segovia muss St. Pölten verlassen. © apa/Georg Hochmuth

St. Pölten. Bundesligist SKN St. Pölten hat sich von seinen Streithähnen Daniel Segovia und Alhassane Keita getrennt. Wie der abstiegsgefährdete Tabellenneunte am Mittwoch bekanntgab, wurden die Verträge der beiden Stürmer, die am Samstag in einem Testspiel aneinandergeraten waren, in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. "Wir wollten eine saubere Lösung", erklärte St. Pöltens General Manager Andreas Blumauer.

Zugleich bedauerte er vor allem den Abgang von Segovia. "Es ist schade, dass seine Ära in St. Pölten so endet", meinte Blumauer über den 31-jährigen Spanier. Segovia spielte seit 2011 mit zwei Unterbrechungen für die Niederösterreicher. "Dani hat enorm viel für diesen Verein geleistet und war maßgeblich daran beteiligt, dass wir den Sprung in die Bundesliga geschafft haben. 71 Tore in 146 Spielen sind der beste Beweis dafür. Aber diesen Vorfall mussten wir auch mit ihm intensiv besprechen", betonte Blumauer. Dabei habe sich gezeigt, "dass ein tiefer Riss zwischen ihm, dem Team und dem Klub entstanden sei, hieß es in der Pressemitteilung. Auch Segovia betonte die Differenzen. "Ich bin von ganzem Herzen ein St. Pöltner Wolf und werde es auch immer bleiben. Aber nach dem, was da am Samstag passiert ist, kann ich einfach nicht mehr hier spielen", wurde er zitiert. Der 24-jährige Guineer Keita war im August zu St. Pölten gekommen und hatte in 13 Pflichtspielen drei Treffer erzielt. Der Streit zwischen dem Sturm-Duo beim nach dem Vorfall abgebrochenen Testspiel gegen den Regionalligisten SC Mannsdorf hatte sich an der Frage entzündet, wer einen Elfer ausführen darf. Die beiden mussten getrennt werden, Segovia trug einen Kratzer am Nasenrücken davon. Davor war er in einer ähnlichen Situation in der Liga bereits mit Andreas Dober aneinandergeraten. Damit muss sich St. Pölten wohl auch auf dem Transfermarkt umsehen, gemeinsam zeichneten Segovia und Keita in der aktuellen Saison für sechs der 23 Ligatore verantwortlich. Im Winter holte man leihweise Rapids Maximilian Entrup, derzeit testet man den Russen Vadim Manzon.

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Auch Tabellenschlusslicht SV Mattersburg angelt nach Verstärkungen. Die Burgenländer haben den ehemaligen Teamspieler Stefan Maierhofer zu Probetrainings zu Gast. Der Stürmer konnte im ersten Test beim 2:0-Erfolg gegen den ungarischen Klub Haladás Szombathely Werbung in eigener machen: Er war in der ersten Hälfte im Einsatz und erzielte per Kopf die Führung.




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Dokument erstellt am 2017-01-18 16:14:08
Letzte nderung am 2017-01-18 21:08:05



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