• vom 14.03.2017, 16:40 Uhr

Fußball

Update: 14.03.2017, 19:57 Uhr

Champions League

Der Tiger wird’s schon richten




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  • Radamel Falcao soll Monaco gegen Manchester City doch noch ins Champions-League-Viertelfinale schießen. Dafür sind zumindest zwei Tore nötig.

Monaco/Madrid. Der Tiger soll es jetzt also für AS Monaco richten. Vor dem Achtelfinal-Rückspiel gegen Manchester City am Mittwoch (20.45 Uhr/ORFeins) laufen die Monegassen einem 3:5-Rückstand hinterher. Die junge Monaco-Elf anführen soll daher Radamel Falcao, genannt El Tigre. Immerhin markierte der kolumbianische Angreifer mit ausgeprägtem Torriecher bereits in Manchester zwei Treffer, vergab jedoch auch vom Elfmeterpunkt. Dementsprechend zurückhaltend gab sich Falcao daher auch am Dienstag. "In der Champions League kann ein Fehler fatal sein. Deshalb müssen wir den Mangel an Erfahrung durch erhöhte Konzentration ausgleichen", betonte er. Tatsächlich stand der Tabellenführer der französischen Liga vor drei Wochen in einem Offensivspektakel noch vor einer Überraschung. Nur wandelten die Engländer das 2:3 im Finish noch in einen Sieg um.

Monacos Abwehr zeigte dabei wie jene des Gegners Schwächen. Falcao vergab vom Elferpunkt die Möglichkeit auf das 3:1. Eigentlich untypisch für den Tiger, der es in dieser Saison schon auf 16 Ligatore und sechs in der Champions League gebracht hat. Der 31-Jährige scheint bei Monaco wieder aufzublühen, nachdem er den Verein im Herbst 2014 Richtung Manchester verlassen hatte. Bei United kam er verletzungsbedingt ebenso wenig auf Touren wie später bei Chelsea. Umso mehr gilt daher seine Leidenschaft Monaco. "Diese Saison bin ich gesetzt. Alle geben mir das Gefühl, wichtig zu sein. Mit Vertrauen kommt alles von allein. Ich denke nicht, dass man das Fußballspielen verlernt. Und man verlernt auch nicht, Tore zu erzielen", sagte Falcao.


Weswegen auch im Stade Louis II eine Begegnung zu erwarten sein wird, die an das Hinspiel anschließen könnte. City reiste nämlich ebenfalls mit einem Ziel ins Fürstentum an der Cote d’Azur: Den Vorsprung lediglich verteidigen wollen die Himmelblauen um Star-Coach Pep Guardiola nicht. "Wir werden wieder attackieren, werden Chancen kreieren und Tore schießen", meinte etwa Torhüter Willy Caballero. "Am wichtigsten wird aber sein, dass wir besser verteidigen als im Hinspiel."

Atlético als lästige Pflicht
Im zweiten Duell des letzten Achtelfinale-Spieltags hingegen scheinen die Würfel gefallen zu sein. Bayer Leverkusen hat nach einer 2:4-Heimniederlage gegen Atlético wohl keine realistische Chance mehr auf den Aufstieg. Das sagt zumindest die Statistik: Noch nie in der Geschichte der Champions League ist eine Mannschaft nach einer Heimniederlage mit zwei Toren Unterschied aufgestiegen. Leverkusen ist in den vergangenen sechs K.o.-Vergleichen gegen spanische Mannschaften auch stets ausgeschieden und hat die jüngsten drei Spiele in Spanien verloren. Dementsprechend wenig zuversichtlich brachen daher auch die Deutschen nach Madrid auf. Dabei verkommt der Antritt beim Vorjahresfinalisten im Vicente Calderon für den Bundesligisten fast schon zur lästigen Pflicht. "Es wäre besser, wenn der Trainer eine komplette Trainingswoche hätte", meinte etwa Geschäftsführer Michael Schade vor dem Abflug. Sechs Akteure fehlen verletzungsbedingt. Aleksandar Dragovic und Julian Baumgartlinger wurden in der Start-Elf erwartet.




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Dokument erstellt am 2017-03-14 16:45:09
Letzte nderung am 2017-03-14 19:57:03



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