• vom 21.04.2017, 17:44 Uhr

Fußball

Update: 21.04.2017, 21:03 Uhr

Uefa Youth League

Per Flick-Flack ins Finale




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  • U19-Mannschaft von Red Bull Salzburg bezwingt FC Barcelona und erreicht sensationell das Endspiel der Uefa Youth League.

Die Salzburger lagen in Hälfte eins 0:1 zurück, für den Siegestreffer sorgte dann Patson Daka.

Die Salzburger lagen in Hälfte eins 0:1 zurück, für den Siegestreffer sorgte dann Patson Daka.© ap/Bott Die Salzburger lagen in Hälfte eins 0:1 zurück, für den Siegestreffer sorgte dann Patson Daka.© ap/Bott

Nyon. Man kann das, was da am Freitag in Nyon am Genfer See an heimischem Fußballkönnen gezeigt wurde, durchaus als Sensation bezeichnen. Das U19-Team von Österreichs Meister Red Bull Salzburg steht im Endspiel der Uefa Youth League. Die Nachwuchs-Elf feierte einen hochverdienten 2:1-Sieg über die Auswahl des großen FC Barcelona. Je ein Tor von Hannes Wolf (63.) und Joker Patson Daka (84.) sorgten nach 0:1-Pausenrückstand noch für die Wende zugunsten der Salzburger.

Im Finale am Montag (17 Uhr/ ORF Sport+) in Nyon ist Benfica Lissabon der Gegner. Nachdem die Salzburger in dieser Saison bereits Manchester City, Paris St. Germain, Atlético Madrid und nun auch Barcelona ausgeschaltet haben, ist ihnen jetzt der ganz große Triumph zuzutrauen. Der Favorit aus Barcelona, der den Bewerb bei seiner Premiere 2013/14 gewonnen hatte, ging in einer flotten und unterhaltsamen Partie in der 19. Minute in Führung. Toptorjäger Jordi Mboula ließ mit einer tollen Einzelaktion gleich drei Salzburger aussteigen und schlenzte den Ball anschließend ins lange Eck. Es war bereits der achte Treffer des 18-jährigen Barça-Juwels.

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Ansonsten ließ Salzburg aber nicht viel zu und forderte die Katalanen von Beginn weg voll. Deshalb war der Ausgleich durch Hannes Wolf, der in der 63. Minute einen schweren Patzer von Tormann Sergi Puig nutzte, hochverdient. Und eigentlich hätten die Salzburger schon in der 71. Minute auf 2:1 stellen müssen. Nach einem Stanglpass von Mergim Berisha erwischte der erst nach einer knappen Stunde eingewechselte Daka den Ball im Rutschen gerade noch am langen Eck. Er verfehlte aber auf kuriose Art und Weise das leere Tor, da das Spielgerät fast parallel zur Torlinie nur um wenige Zentimeter an der Stange vorbei ins Torout zischte.

Patson Daka als Joker
Doch in der 84. Minute holte der 18-Jährige aus Sambia das Versäumte nach. Nach Pass von Wolf war er im Strafraumzentrum zur Stelle und traf aus kurzer Distanz zum umjubelten Siegtreffer. Diesen feierte der Afrikaner mit einem Flick-Flack. Den Jubelsprung erklärte der Liefering-Kicker so: "Ich feiere meine Tore schon seit meiner frühen Kindheit so. Wir müssen jetzt weiter an uns glauben."




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Dokument erstellt am 2017-04-21 17:48:13
Letzte nderung am 2017-04-21 21:03:04



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