• vom 19.05.2017, 16:44 Uhr

Fußball

Update: 19.05.2017, 17:18 Uhr

Fußball

Gedränge im Keller




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief





  • Im Abstiegskampf der heimischen Bundesliga naht eine Entscheidung - Ried gibt sich kämpferisch.

Wien. Salzburg wird als Meister die Champions-League-Qualifikation bestreiten, Austria sich wohl in der Europa League versuchen, für die auch Sturm Graz als Tabellendritter der tipico-Bundesliga im Fernduell mit dem Vierten Altach gute Karten hat. Spannung bietet die heimische Meisterschaft vor der 34. Runde am Wochenende aber noch am anderen Ende der Tabelle, doch auch dort naht die Entscheidung: Sollte der WAC gegen die Austria einen Heimsieg landen und Schlusslicht SV Ried gegen den SKN St. Pölten vor eigenem Publikum verlieren, wären die Niederösterreicher definitiv gerettet und wohl die letzten seriösen Chancen der Innviertler auf den Liga-Verbleib dahin. So weit wollen es die Oberösterreicher aber nicht kommen lassen. "Wir werden alles dafür tun, um dieses Spiel zu gewinnen", versprach Trainer Lassaad Chabbi. "Wir sind überzeugt, dass wir den Klassenerhalt noch schaffen."

Dazu müssen sich die Rieder jedoch im Vergleich zum 0:3 in der Vorwoche bei der Austria deutlich steigern. "Aber gegen diese Top-Mannschaft kann man verlieren. Jetzt kommt am Wochenende ein enorm wichtiges Spiel. Es ist für uns alle sehr wichtig - für den Verein, die Spieler, das Trainerteam, die Fans", sagte Chabbi. Der Tabellenachte aus Niederösterreich vergrößerte zuletzt mit einem Erfolg über Mattersburg den Vorsprung aufs Tabellenende auf vier Punkte. "St. Pölten ist auch im Abstiegskampf. Sie werden alles unternehmen, um zumindest einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Wir müssen kompakt stehen, geduldig sein, Selbstvertrauen zeigen", forderte Chabbi. Die Rieder holten aus den jüngsten vier Heimspielen drei Siege und ein Remis, gingen aber in vier von fünf Pflichtspiel-Duellen mit St. Pölten als Verlierer vom Platz. Der Optimismus von SKN-Trainer Jochen Fallmann basiert jedoch weniger auf dieser Statistik als vielmehr auf den Leistungen seines Teams in den vergangenen Monaten. "Die Entwicklung seit dem Winter stimmt. Wir sind in der Defensive konzentriert und können nach vorne immer Gefahr ausstrahlen", erklärte er.


Theoretisch noch vom Abstieg betroffen sein könnten auch der an siebenter Stelle rangierende SV Mattersburg sowie der punktgleich davor liegende SK Rapid. Mit einem Heimsieg gegen Sturm Graz wollen die Wiener auch die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigen. (Interims-)Trainer Goran Djuricin setzt dabei auf die wiedererlangte Offensivstärke - "Wenn wir vorne genug Tore schießen, werden wir die Schwächen in der Defensive sicher kompensieren können", sagte er.

tipico-Bundesliga, 34. Runde

Samstag:

Ried - St. Pölten16.00 Uhr

Mattersburg - Altach18.30 Uhr

WAC - Austria18.30 Uhr

Salzburg - Admira18.30 Uhr

Sonntag:

Rapid - Sturm16.30 Uhr

1. Salzburg33 68:22 72

2. Austria33 63:44 60

3. Sturm33 53:36 57

4. Altach33 46:45 53

5. Admira33 34:45 46

6. Rapid33 46:40 37

7. Mattersburg33 34:49 37

8. St. Pölten33 38:56 35

9. WAC33 36:57 35

10. Ried33 28:52 31




Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-05-19 16:48:03
Letzte nderung am 2017-05-19 17:18:03



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Hirscher triumphiert im Riesentorlauf
  2. Anna Veith gewinnt in Val d'Isere
  3. Dortmund-Sieg bei Stögers Heimdebüt
  4. Rapid siegte zum Jahreskehraus 5:0 in St. Pölten
  5. Im Namen des Vaters
Meistkommentiert
  1. "Frischfleisch" für die Trainer
  2. "Reagieren wie Panzer"
  3. Werdenigg vier Stunden als Zeugin befragt
  4. Von Köln nach Dortmund
  5. Hoffnungsschimmer hinter Stacheldraht

Werbung



Werbung



Werbung