• vom 11.07.2017, 16:37 Uhr

Fußball

Update: 11.07.2017, 16:54 Uhr

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Glückwünsche und Selfies vor der Frauenfußball-EM




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    Bundespräsident Alexander Van der Bellen inmitten des Frauen-Nationalteams: Torfrau Manuela Zinsberger macht das Selfie.

    Bundespräsident Alexander Van der Bellen inmitten des Frauen-Nationalteams: Torfrau Manuela Zinsberger macht das Selfie.© APA/HANS PUNZ Bundespräsident Alexander Van der Bellen inmitten des Frauen-Nationalteams: Torfrau Manuela Zinsberger macht das Selfie.© APA/HANS PUNZ

    Wien. Österreichs Fußball-Frauen-Nationalteam ist am Dienstag von der heimischen Staatsspitze in der Hofburg in Wien feierlich verabschiedet worden. Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Christian Kern, Nationalratspräsidentin Doris Bures und Sportminister Hans-Peter Doskozil wünschten der Auswahl von Trainer Dominik Thalhammer alles Gute für die am Sonntag beginnende EM in den Niederlanden. Da es die erste Teilnahme des ÖFB-A-Teams der Frauen ist, freute sich Van der Bellen, "dass eine Männerbastion mehr gefallen ist. Vor 30 Jahren wurde der Frauenfußball verlacht und galt als nicht standesgemäß. Gott sei Dank ist das vorbei", sagte der Bundespräsident.

    "Ich freue mich riesig und bin sehr stolz auf das, was Sie erreicht haben. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass sich Österreich für eine EM qualifiziert", betonte auch Kern bei seiner Ansprache an das Nationalteam. Der Kanzler erinnerte auch an das Vorjahr, als Österreichs Herren unter anderem nach einer Niederlage gegen Island ausgeschieden sind - deshalb hoffe ich, dass Sie endlich die Isländer reinhauen", sagte er. Auch die ÖFB-Frauen treffen heuer zum Abschluss am 26. Juli (20.45 Uhr/ORF Sport+) in Rotterdam auf die Isländerinnen. Zuvor geht es in der Gruppe C zum Auftakt am 18. Juli (18 Uhr) gegen die Schweiz und dann am 22. Juli (20.45/beide live ORF eins) in Utrecht gegen Gruppenfavorit Frankreich. "Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, ganz Österreich steht hinter Ihnen", schloss Kern, der sich selbst als "absoluten Fußball-Narren" bezeichnete.


    Für die Spielerinnen war die Verabschiedung ein besonderes Erlebnis. "Das ist eine große Ehre", betonte etwa Sarah Zadrazil, die die Polit-Spitze wie viele andere auch um ein Selfie bat. Anschließend ging es für das Team inklusive 15-köpfigem Betreuterstab im Mannschaftsbus direkt von der Hofburg zum Flughafen nach Schwechat, wo am Nachmittag der Flieger Richtung Amsterdam abhob. Von dort ging es dann weiter ins Euro-Basiscamp nach Wageningen. Nur ÖFB-Kapitänin Viktoria Schnaderbeck fehlte bei der Verabschiedung, da sie noch in Deutschland an ihrem verletzten Knie intensiv behandelt wurde. Sie sollte noch am Abend zum Team stoßen.




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    Dokument erstellt am 2017-07-11 16:42:08
    Letzte nderung am 2017-07-11 16:54:09



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