• vom 10.08.2017, 20:55 Uhr

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Start der Milliardenliga




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  • Am Freitag beginnt die neue Saison der englischen Premier League - gleich sechs Österreicher sind heuer mit dabei.

Wer lacht am Ende? Guardiola (l.) und Mourinho im Titelduell.

Wer lacht am Ende? Guardiola (l.) und Mourinho im Titelduell.

London. Mit dem Duell zwischen Arsenal und Leicester City (mit Ex-Teamkapitän Christian Fuchs) startet die englische Premier League am Freitag (20.45 Uhr/Dazn) in ihre neue Saison. Der Titelkampf dürfte sich heuer zu einem Dreikampf zwischen den beiden Manchester-Klubs City und United sowie dem amtierenden Meister Chelsea zuspitzen. Sowohl Pep Guardiola (City) als auch José Mourinho (United) haben ihre millionenschweren Spieler-Wünsche erfüllt bekommen und stehen daher entsprechend unter Druck, heuer um die Meisterschaft mitzukämpfen.

Besonders groß sind die Erwartungen an City, das sich seine Transfers gute 230 Millionen Euro kosten hat lassen. Geld, das vor allem in die in der Vorsaison zu anfällige Defensive investiert wurde. Die beiden teuersten Verteidiger der Welt, Benjamin Mendy (57 Millionen Euro/Monaco) und Kyle Walker (51/Tottenham), kamen ebenso wie Goalie Ederson (50), dazu Außenverteidiger Danilo von Real Madrid (30). In der Offensive soll Ex-Monegasse Bernardo Silva (50) der ohnehin starken Abteilung um Sergio Agüero, Leroy Sané, Kevin De Bruyne und Rahem Steerling zusätzliche Energie geben. Die Citizens verfügen damit über einen großen Kader, der Trainer Guardiola auch in der Champions League Titel-Optionen geben sollte.

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Auch Lokalrivale Manchester United hat neuerlich sein Sparschwein geknackt, Platz sechs aus der Vorsaison war eindeutig zu wenig - trotz des Gewinns des Ligacups und der Europa League, der doch noch den Königsklassen-Startplatz sicherte. Mit dem 85-Millionen-Engagement von Everton-Stürmer Romelu Lukaku schoss man auf der Insel den Transfervogel des Sommers ab, die zuletzt enttäuschende Torquote sollte damit behoben sein. Dank der Verpflichtungen von Mittelfeldspieler Nemanja Matić (Chelsea) und Innenverteidiger Victor Lindelöf (Benfica) haben die Red Devils sämtliche Linien verstärkt. "Die zweite Saison sollte normalerweise besser als die erste sein", meinte Mourinho, der mit seinen Teams im zweiten Jahr traditionell den Titel holt.

Chelsea-Coach Antonio Conte muss sich jedenfalls auf eine schwierige Titelverteidigung einstellen - etwas, das zuletzt Manchester United 2008/09 gelang. Eines jedenfalls möchte Conte nicht erleben: "Wir wissen um die Herausforderung, und wir wollen die Mourinho-Saison vermeiden", sagte der Italiener und spielte mit einem Seitenhieb auf die Saison 2015/16 an, als für Chelsea unter Mourinho auf den Titel ein desaströser zehnter Platz folgte.

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Fußball, England, Premier League

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-08-10 16:15:06
Letzte nderung am 2017-08-10 16:21:04



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