• vom 11.08.2017, 16:00 Uhr

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  • Red Bull Salzburg und Lask wollen ihren Platz in den Top drei der Tabelle unbedingt halten.

Altach-Coach Klaus Schmidt hofft auf Heimvorteil.

Altach-Coach Klaus Schmidt hofft auf Heimvorteil.© apa/Stiplovsek Altach-Coach Klaus Schmidt hofft auf Heimvorteil.© apa/Stiplovsek

Wien/Altach. Meister Red Bull Salzburg will nach dem 5:1-Kantersieg gegen Admira Wacker in der Vorwoche die Schlagzahl hoch halten. Coach Marco Rose forderte bei Altach am Samstag (16 Uhr) den nächsten "positiven Auftritt" seiner Mannschaft. Die Ausgangslage ist so schlecht nicht, mussten doch die Vorarlberger zuletzt zwei Niederlagen gegen die Admira sowie den WAC verarbeiten.

"Es tut uns weh, weil wir gegen Wolfsberg punkten wollten", sagte Altach-Coach Klaus Schmidt rückblickend über die 0:1-Niederlage am Sonntag. Die Spielanlage der Wolfsburger sei ihm nach den Europacup-Strapazen gar nicht entgegengekommen. "Die wollten auf Konter spielen und mehr oder weniger alles verhindern. Ich hoffe, dass das gegen Salzburg anders wird." Deshalb müsse sein Team, das am kommenden Donnerstag in Innsbruck Maccabi Tel Aviv im Play-off der Europa League empfängt, in der Liga rasch wieder in die Spur finden, betonte Schmidt. Tatsächlich hat man aktuell zwei Niederlagen in Folge in der neuen Saison zu Buche stehen, dazu kommt der 3:0-Sieg in Runde eins zu Hause gegen die Austria. Dass nun endlich wieder ein Heimspiel auf dem Programm steht, soll für die Vorarlberger ein Vorteil sein. Der letzte Heimerfolg gegen die Salzburger liegt allerdings schon fast zwei Jahre zurück.

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Salzburg-Coach Rose hingegen möchte mit seiner Mannschaft im Vorfeld des Europa-League-Hinspiels bei Viitorul Constanta am kommenden Donnerstag ein weiteres Erfolgserlebnis verbuchen. "Wir wollen das Signal, dass wir gegen die Admira gesetzt haben, mitnehmen und wieder einen positiven Auftritt hinlegen", führte der Deutsche aus. Allerdings sei Altach "keine leichte Aufgabe, sie haben in dieser Saison schon ein paar Ausrufezeichen gesetzt. Es ist eine zweikampfstarke Mannschaft. Sie haben aber auch richtig gute Fußballer dabei."

Aufsteiger gegen Vize-Meister
Als zweikampfstarke Mannschaft sieht sich auch die Austria - und hat sich daher vorgenommen, nun endlich in der neuen Saison anzukommen. Mit dem Lask baut sich für die nach drei Runden noch auf den ersten Sieg wartenden Wiener aber ein Gegner auf, der seinerseits Selbstvertrauen getankt hat. Sieben Zähler hat der Aufsteiger bereits geholt, dabei Meister Salzburg auswärts ein Remis abgetrotzt. Am Samstag (18.30 Uhr) ist dies auch im Happel-Stadion das Ziel. "Wir reisen so wie gegen Salzburg mit viel Selbstvertrauen nach Wien", sagte Lask-Coach Oliver Glasner am Tag vor dem Spiel. Dennoch weiß der Erfolgstrainer der Linzer um die Ausgangslage. "Wir wissen, dass hier der Aufsteiger beim Vizemeister antritt. Dementsprechend sind die Rollen auch verteilt." Um also den Lask zu überwinden, muss die Austria jedenfalls eines: Tore schießen.

Indessen wurde am Freitag bekannt, dass Larry Kayode die Wiener Austria aller Voraussicht nach verlassen wird. Wie Sportdirektor Franz Wohlfahrt im Rahmen eines Pressetermins berichtete, befindet sich der Torschützenkönig der abgelaufenen Saison zu Vertragsverhandlungen im Ausland. Zur Destination wollte sich Wohlfahrt nicht äußern, bestätigte aber dafür einen Neuzugang aus Südkorea: Der kurz vor seinem 20. Geburtstag stehende Lee Jin-hyun kommt von den Pohang Steelers nach Österreich und wird leihweise (mit Kaufoption) bei der Austria spielen.




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Dokument erstellt am 2017-08-11 16:06:07



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