• vom 15.09.2017, 17:49 Uhr

Fußball


Bundesliga

"Am Sonntag zählen nur drei Punkte"




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  • Austria hat die Pleite gegen Milan weggesteckt und brennt nun gegen den Liga-Rivalen St. Pölten auf einen Erfolg.

Wien. Die Wiener Austria hat das 1:5-Debakel am Donnerstag gegen Europa-League-Gegner AC Milan bereits abgehakt und ihren Blick wieder auf die Zukunft ausgerichtet. "Meine Jungs müssen einfach daraus lernen. Mit anderen Gegnern werden wir uns dann messen können, aber nicht mit Milan", hatte Trainer Thorsten Fink nach dem Abpfiff erklärt - und damit vielleicht auch Austrias kommenden Gegner in der Bundesliga gemeint. Am Sonntag (19 Uhr/Sky) treffen die Violetten im Ernst-Happel-Stadion auf Tabellenschlusslicht SKN St. Pölten.

Das wäre an sich kein Problem, wenn da nicht die knappe Personalsituation im Team wäre. Mit den am Donnerstag verletzt ausgeschiedenen Heiko Westermann und Alexandar Borković werden Fink gleich zwei Innenverteidiger fehlen. Während Westermann bei der Begegnung mit AC Milan eine Bänderverletzung am Sprunggelenk erlitt, fiel Borković, der mit einem Tor zum 1:3 zumindest ein persönliches Erfolgserlebnis hatte, im Finish der Partie aus. Diagnose: Muskelfaserriss.

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"Wir haben nicht mehr so viel Auswahl. Ich muss jetzt zaubern", sagte Fink mit Blick auf die Optionen in der Abwehr. Neben Abdul Kadiri steht nur noch Tarkan Serbest für einen Platz in der Innenverteidigung parat. Der Mittelfeldmann plagte sich aber zuletzt mit Knieproblemen. Indes wartet der Brasilianer Ruan noch auf seine Arbeitsgenehmigung. Diese könnte kommende Woche eintreffen, womit er im Cup am Mittwoch in Vöcklamarkt sein Debüt bei den Wienern geben könnte. Schlechte Stimmung will man im Team deswegen keine aufkommen lassen. "Jetzt ist es unsere Pflicht, in der Meisterschaft wieder zu gewinnen. Am Sonntag zählen nur drei Punkte", sagte Florian Klein.

Rapid unter Zugzwang
Indessen ist Rapid Wien bemüht, den Aufschwung in der Bundesliga fortzusetzen. Nach einem Sieg über den Lask und einem Remis gegen Salzburg wartet am Samstag (16 Uhr) ungeliebtes Terrain - in der Cashpoint-Arena ist SCR Altach der Gegner. Seit ihrem Wiederaufstieg steht die Bilanz der Vorarlberger gegen Rapid in sechs Heimspielen bei vier Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage. In den jüngsten vier Auftritten im Ländle ergatterten die Grün-Weißen gerade einmal einen Punkt. "Auch wenn mich solche Statistiken kaum interessieren, wäre es an der Zeit, diese am Samstag zu verbessern", erklärte Trainer Goran Djuricin.

Altach-Trainer Klaus Schmidt zeigte sich hingegen von den Qualitäten des Gegners beeindruckt. "Die Rapidler sind hervorragend aus der Länderspielpause gekommen, die Neuzugänge haben ihnen gutgetan. Sie wurden sofort integriert, dadurch gibt es jetzt bei Rapid mehr Stabilität und Torgefahr", betonte der Steirer.




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Dokument erstellt am 2017-09-15 17:54:10



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