• vom 26.09.2017, 22:44 Uhr

Fußball

Update: 27.09.2017, 08:44 Uhr

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Bodenlandung nach Höhenflug




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  • Dortmund muss sich im Champions-League-Schlager gegen Real mit 1:3 geschlagen geben.

Luka Modri (l.) und Co. waren Dortmund (r. Maximilian Philipp) einen Schritt voraus. Martin Meissner/ap

Luka Modri (l.) und Co. waren Dortmund (r. Maximilian Philipp) einen Schritt voraus. Martin Meissner/ap Luka Modri (l.) und Co. waren Dortmund (r. Maximilian Philipp) einen Schritt voraus. Martin Meissner/ap

Wien. (art/sma) Während das Salzburger U19-Team mit einem 1:0 bei Girondins durch einen Treffer von Romano Schmid programmgemäß in die die Mission Titelverteidigung in der Uefa-Youth-League, dem Pendant zur Champions League der Nachwuchsmannschaften, startete, hielt auch Real Madrid im zweiten Spiel des Elitebewerbs Kurs. Die Madrilenen, die zuletzt mit einigen Problemen in der Liga zu kämpfen hatten, setzten sich auswärts bei Borussia Dortmund mit 3:1 durch und halten damit in der Gruppe H bei sechs Punkten.

Real, für das es zuletzt in der Liga nicht nach Wunsch lief, holte die zuletzt in Hochstimmung befindlichen Dortmunder damit schmerzhaft auf den Boden zurück. Zuerst erzielte Gareth Bale ein herrliches Volley-Tor (18.) - davor hatten die Borussen vergeblich auf Hands-Elfmeter reklamiert - , nach Vorarbeit von Toni Kroos und Bale vollendete Cristiano Ronaldo später zum 2:0 (50.). Pierre-Emerick Aubameyang ließ kurz darauf mit seinem Treffer wieder Hoffnung für die Deutschen aufkommen (54.), auch seine Mitspieler wehrten sich nach Kräften gegen die drohende Niederlage. Doch als Ronaldo schließlich das 3:1 für Real (79.) besorgte, war die letztlich verdiente Niederlage für die Borussia besiegelt.

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Drei Top-Teams mit Problemen
In der Gruppe C steigt am Mittwoch das Hinspiel zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern. Unruhe herrscht in beiden Klubs im Moment. Bei den Bayern tut man sich in der Liga schwerer als geglaubt, und in Paris sind es Ego-Probleme zweier Stars, die für schlechte Stimmung sorgen. Die Münchner starteten für ihre Verhältnisse bescheiden in die neue Bundesliga-Saison. Zum ersten Mal seit 2011 verlor man wieder eines der ersten sechs Saisonspiele, und mit dem 2:2 vom Wochenende gegen Wolfsburg rechneten nach der 2:0-Pausenführung wohl auch die wenigsten. Aktuell findet man sich in der Tabelle nur auf Rang drei. Zu den durchwachsenen Leistungen gesellte sich auch noch Verletzungspech. Manuel Neuer zog sich vergangene Woche Dienstag einen Haarriss im linken Mittelfuß zu und muss nun bis mindestens Jahresende pausieren. Zurückkehren in die Startelf könnte hingegen David Alaba nach seiner Verletzung am Sprunggelenk.

Verletzungssorgen gibt es auch aufseiten von Paris. Neben dem Argentinier Ángel Di María droht auch 222-Millionen-Mann Neymar auszufallen. Selbst wenn der am rechten Fuß verletzte Brasilianer spielen sollte, herrscht nicht eitel Sonnenschein im Prinzenpark-Stadion. Zwischen dem uruguayischen Stürmer Edinson Cavani und Neymar kam es im Spiel vor eineinhalb Wochen gegen Lyon zu einem Streit. Grund: Beim Stand von 2:0 für Paris wurde ihnen ein Elfmeter zugesprochen, den der Brasilianer schießen wollte, doch der etatmäßige Einserschütze Cavani trat selbst an den Punkt. Am Ende ging der Schuss vorbei, und die Unruhe nahm ihren Lauf. Der Besitzer des sechsfachen französischen Meisters, Nasser Al-Khelaifi, bot daraufhin Cavani eine Million Euro an, um in Zukunft Neymar den Vortritt bei den Strafstößen zu lassen. Dieses Angebot wurde allerdings abgelehnt, und somit muss sich auf dem Platz herausstellen, ob dieser Zwischenfall auch abseits der Standardsituationen auf die Harmonie der beiden Südamerikaner Auswirkungen hat.

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Dokument erstellt am 2017-09-26 22:48:07
Letzte nderung am 2017-09-27 08:44:24



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