• vom 28.09.2017, 15:48 Uhr

Fußball

Update: 28.09.2017, 16:04 Uhr

Fußball

Bayern trennt sich von Ancelotti




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA, dpa

  • Dem Italiener wurde der durchwachsene Start in Meisterschaft und Champions League zum Verhängnis.

Bayern München trennte sich von Trainer Ancelotti - © APAweb / Christophe Ena

Bayern München trennte sich von Trainer Ancelotti © APAweb / Christophe Ena

München. Der deutsche Fußball-Meister Bayern München hat sich am Donnerstag von Trainer Carlo Ancelotti getrennt. Dem Italiener wurde der durchwachsene Start in die Meisterschaft und zuletzt das 0:3 in der Champions League bei Paris Saint-Germain zum Verhängnis. Die Mannschaft um David Alaba wird nun interimistisch von Assistenz-Coach Willy Sagnol betreut.

"Die Leistungen unserer Mannschaft seit Saisonbeginn entsprachen nicht den Erwartungen, die wir an sie stellen. Das Spiel in Paris hat deutlich gezeigt, dass wir Konsequenzen ziehen mussten. Das haben Hasan Salihamidzic und ich Carlo heute in einem offenen und seriösen Gespräch erklärt und ihm unsere Entscheidung mitgeteilt", sagte der Bayern-Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge laut einer Mitteilung. "Carlo ist mein Freund und wird es bleiben, aber wir mussten hier eine professionelle Entscheidung im Sinne des FC Bayern treffen."

Hummels und Ribery auf der Bank

Der 58-jährige Italiener hatte mit seiner Aufstellung wieder einmal für große Verblüffung gesorgt. Mats Hummels saß ebenso wie Franck Ribery 90 Minuten auf der Bank. Arjen Robben wurde erst eingewechselt, als das Prestigeduell der Gruppe B nach den Treffern von Dani Alves, Edinson Cavani und Neymar längst für das im Sommer mit viel Geld aufgerüstete PSG-Team entschieden war. DFB-Nationalspieler Jerome Boateng zählte nicht einmal zum Kader.

"Ich bin jemand, der sehr viel über die Aufstellung nachdenkt. Ich bedaure nichts", sagte Ancelotti. Er verteidigte seine Rotation. "Es stimmt, dass mit Robben, Ribery und Hummels viele gute Spieler auf der Bank waren. Aber ich habe in jedem Spiel gute Spieler auf der Bank. So ist es in Topclubs. Gute Spieler müssen auf die Bank, das ist mein Job", sagte Ancelotti.

Werbung



Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-09-28 15:55:26
Letzte nderung am 2017-09-28 16:04:37



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Rivalen der Rennbahn
  2. Doppel-Duell im Prater
  3. Salzburg vor Europa-League-Aufstieg
  4. Auf Augenhöhe mit den Besten
  5. Superstar Neymar zu Strafe von 1,1 Millionen Euro verurteilt
Meistkommentiert
  1. "Wunderschöne Jahre"
  2. Tiroler Absage an Olympia
  3. Schock nach Olympia-Aus sitzt tief

Werbung



Werbung



Werbung